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	<title>fachmedien.net &#187; Social Web</title>
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	<description>Informationsportal für die Fachmedienbranche</description>
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		<title>Studie: Regeln zur Kommunikation im Social Web</title>
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		<pubDate>Wed, 05 Oct 2011 13:12:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan Orgel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Studien / Analysen / Trends]]></category>
		<category><![CDATA[ausschnitt medienbeobachtung]]></category>
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		<description><![CDATA[Immer mehr Unternehmen entscheiden sich, Mitarbeitern klare Regeln zur Kommunikation im Social Web an die Hand zu geben. In den Jahren 2010 und 2011 wurden jeweils mehr als doppelt so viele Richtlinien über den Umgang mit dem Web 2.0 veröffentlicht als noch 2009. Ausschnitt Medienbeobachtung hat 55 öffentlich verfügbare Social Media-Guidelines auf der Basis einer klassischen Inhaltsanalyse untersucht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Immer mehr Unternehmen entscheiden sich, Mitarbeitern klare Regeln zur Kommunikation im Social Web an die Hand zu geben. In den Jahren 2010 und 2011 wurden jeweils mehr als doppelt so viele Richtlinien über den Umgang mit dem Web 2.0 veröffentlicht als noch 2009. Ausschnitt Medienbeobachtung hat 55 öffentlich verfügbare Social Media-Guidelines auf der Basis einer klassischen Inhaltsanalyse untersucht. Die Ergebnisse hat das Unternehmen in einer Studie zusammengestellt und unter <a href="http://www.ausschnitt.de/socialmediaguidelines" target="_blank">www.ausschnitt.de/socialmediaguidelines</a> veröffentlicht.</p>
<p>In Social Media ist Berufliches und Privates schwer trennbar. Unternehmen sehen sich zunehmend gezwungen, den Umgang mit sozialen Netzwerken in Bezug auf das Arbeitsumfeld zu regeln und Tipps im Umgang mit solchen Plattformen zu geben. Trotz der großen Unterschiede zwischen den Guidelines in Format, Formulierung und Umfang lassen sich folgende Ergebnisse kurz zusammenfassen:</p>
<p>- Die Mehrheit der untersuchten Social Media-Guidelines stammt von weltweit tätigen Konzernen. Etwa die Hälfte von ihnen stammt aus Industrie, Handel und der IT-Branche.<br />
- Unternehmen wünschen sich Angestellte, die im Social Web „ehrlich“, „authentisch“, „respektvoll“, „höflich“ und „transparent“ auftreten. Häufig fordern Firmen zudem ihre Mitarbeiter dazu auf, ihren „gesunden Menschenverstand“ einzusetzen.<br />
- 53% der Unternehmen nutzen Social Media-Guidelines nicht nur, um Rahmenbedingungen für die Kommunikation in Social Media festzulegen, sondern auch, um eindeutige Inhaltsempfehlungen zu geben.<br />
- Arbeitgeber fordern Verbindlichkeit. Fast zwei Drittel aller von AUSSCHNITT Medienbeobachtung untersuchten Social Media-Guidelines sind für Mitarbeiter bindend.<br />
- 62% der Arbeitgeber bitten um Identifikation der Arbeitnehmer im Netz.<br />
- Ein Drittel aller Arbeitgeber droht bei Nichtbeachtung der Social Media-Guidelines mit Konsequenzen. Diese können von der Löschung der Bei€träge bis hin zur Kündigung des Arbeitsverhältnisses reichen. <br />
- Zwei Drittel der Unternehmen wünschen keine öffentlichen Kommentare zu ihren Social Media-Guidelines.</p>
<p>Weitere Ergebnisse und ausführliche Erläuterungen zu den Untersuchungsaspekten hat Ausschnitt Medienbeobachtung in der Studie zusammengestellt. Die Ergebnisse bieten unter anderem eine Übersicht zur inhaltlichen Ausgestaltung der Guidelines, zur Haltung der Unternehmen gegenüber Social Media und zu den Handlungsspielräumen der Mitarbeiter. Die darin erkennbaren Trends und Tendenzen sollen den PR- und Marketing-Verantwortlichen beim Verfassen eigener Social Media-Guidelines helfen.</p>
<p>Quelle: Pressemitteilung</p>
<p><span id="more-18229"></span></p>
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		<title>&#8220;Als Inspirationsquelle dienen&#8221; &#8211; Fragen zum Virenschleuder-Preis</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Apr 2011 10:00:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan Orgel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Standpunkte]]></category>
		<category><![CDATA[Top Story]]></category>
		<category><![CDATA[buchbranche]]></category>
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		<category><![CDATA[virenschleuder-preis]]></category>

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		<description><![CDATA[fachmedien.net sprach mit Leander Wattig, der zusammen mit Carsten Raimann die erfolgreichsten Marketing-Maßnahmen der Buchbranche im Social Web sucht. Der Preis für die ansteckendste "Virenschleuder" wird 2011 zum ersten Mal verliehen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><img class="alignleft" style="margin: 10px;" src="http://fachmedien.net/wp-content/uploads/2011/04/2011-04-12_115417.jpg" alt="2011-04-12 115417" hspace="10" vspace="10" width="210" height="200" align="left" /></strong></p>
<p>fachmedien.net sprach mit Leander Wattig, der zusammen mit Carsten Raimann die erfolgreichsten Marketing-Maßnahmen der Buchbranche im Social Web sucht. Der Preis für die ansteckendste &#8220;Virenschleuder&#8221; wird 2011 zum ersten Mal  verliehen.</p>
<p><strong>Erklären Sie uns doch bitte kurz: Was ist das Ziel des Virenschleuder-Preises?</strong></p>
<p>Wir suchen mit dem Virenschleuder-Preis die erfolgreichsten Marketing-Maßnahmen der Buchbranche im Social Web. Diese wollen wir auszeichnen. Der Preis richtet sich an drei Gruppen: 1. Verlage, 2. Buchhandlungen und 3. andere Buchschaffende (Dienstleister, Lektoren, Autoren etc.). Sie alle können ihre erfolgreichen Social-Media-Maßnahmen präsentieren und bewerten lassen. Der Virenschleuder-Preis wird daher in drei Kategorien verliehen. Im Kern geht es aber nicht primär um eine Preisvergabe. Wir wollen vor allem sichtbar machen, welche Art von Marketing-Maßnahmen in der Buchbranche mit Erfolg umgesetzt werden, damit sie anderen Unternehmen als Inspirationsquelle dienen können. Daher veröffentlichen wir auch alle Einreichungen auf der Website <a href="http://virenschleuderpreis.de" target="_blank">virenschleuderpreis.de</a>. Schließlich geht es 2011 nicht mehr darum, verstehen zu müssen, dass das Social Web wichtig ist, sondern wie man es als Unternehmen für seine Ziele konkret nutzen kann. &#8211; <strong>Noch bis zum 25.04.2011</strong> können Marketing-Maßnahmen ganz einfach <a href="http://virenschleuderpreis.de/mitmachen" target="_blank">über das Formular auf dieser Seite</a> nominiert werden.</p>
<p><strong>Wie sind Sie auf die Idee gekommen und woher kommt der Name?</strong></p>
<p>Letztes Jahr habe ich zusammen mit der HTWK Leipzig <a href="http://wasmitbuechern.de/index.php/ringvorlesung-medienunternehmen-in-sozialen-netzwerken/" target="_blank">eine Ringvorlesung</a> organisiert, deren Eröffnungssprecher der <a href="http://wasmitbuechern.de/index.php/ringvorlesung-medienunternehmen-in-sozialen-netzwerken/#paragraph1" target="_blank">Terzio-Verleger Ralph Möllers</a> war. Er sprach darüber, wie sein Verlag die sozialen Netzwerke nutzt und wer sich im Verlag um diese Themen kümmert. Die zuständige Mitarbeiterin, <a href="http://www.terzio.de/kontakt-details/contact/presse-pr-veranstaltungen-lesungen.html" target="_blank">Melanie Buschkühl</a>, bezeichnet sich selbst ironisch als Virenschleuder. Das haben wir aufgegriffen für unseren Preis. Das Social Web lebt schließlich von der viralen Verbreitung von Inhalten. Nur wer es schafft, dass andere die eigene Botschaft freiwillig verbreiten, kann Reichweite aufbauen. &#8211; Wir haben Melanie Buschkühl zudem einfach mal gefragt, was aus ihrer Sicht eine gute &#8220;Virenschleuder&#8221; ausmacht: <a href="http://virenschleuderpreis.de/post/3852368971/eine-virenschleuder-fiebert-fuer-ihr-thema" target="_blank">ihre Antworten</a></p>
<p><strong>Wer sind die Initiatoren?</strong></p>
<p>Der Preis ist eine Initiative von <a href="http://virenschleuderpreis.de/team" target="_blank">Carsten Raimann</a> (<a href="http://booksbrains.wordpress.com/" target="_blank">Books &amp; Brains</a>) und <a href="http://leanderwattig.de" target="_blank">mir</a>. Wir hatten passenderweise zum ersten Mal über die sozialen Netzwerke Kontakt miteinander und wollten schon lange ein gemeinsames Projekt auf die Beine stellen. So kam am Ende die Idee des Virenschleuder-Preises zustande, die bei mir zudem nahtlos an eines meiner anderen Projekte, <a href="http://wasmitbuechern.de/" target="_blank">Ich mach was mit Büchern</a>, anknüpft. Beide Projekte sollen dazu dienen, die Buchbranche noch besser miteinander zu vernetzen. Denn passend zum Social Web geht es ja heute darum, weniger in Konkurrenz-Situationen und mehr in Kooperationen und Win-Win-Verhältnissen zu denken.</p>
<p><strong>&#8220;Social Web&#8221;  ist ein etwas unklarer Begriff. Was zählt für Sie dazu?</strong></p>
<p>Für mich persönlich sind Begriffe wie &#8220;Social Media&#8221; und &#8220;Social Web&#8221; Begriffe des Überganges, die uns den Wandel zu begreifen helfen. Letztlich bietet das Internet per se die interaktiven und die Kommunikationsmöglichkeiten, welche wir nun einfach zunehmend nutzen. Weil die daraus neu entstehenden Formen des Austausches vielen von uns erst einmal fremd erscheinen, werde solche Begriffe erfunden. Das ist verständlich, birgt aber auch Nachteile, weil dadurch auch neue Schubladen aufgemacht werden. Technisch gesehen gibt es heute beispielsweise zwischen Blogs und anderen Websites häufig keinen Unterschied. Die Frage ist eher, wie wir die Technik mit Leben füllen. Wie Unternehmen das tun, wollen wir mit unserem Preis zeigen.</p>
<p><strong><span id="more-15576"></span></strong></p>
<p><strong><br />
</strong></p>
<p><strong>Wie messen Sie den Erfolg der eingereichten Maßnahmen?</strong></p>
<p>Es wird drei Sieger geben, die am 7. Mai 2011 auf dem <a href="http://www.boersenverein.de/buchcamp" target="_blank">BuchCamp</a> in Frankfurt von uns verkündet werden: je einen in den Kategorien <em>Verlage</em>, <em>Buchhandlungen</em> und <em>andere Akteure der Buchbranche</em>. Diese werden nach zwei gleichwertigen Kriterien ausgewählt: 1. Effizienz &#8211; Wer eine Marketing-Maßnahme einreicht, soll sich dazu äußern, warum die Maßnahme aus seiner Sicht erfolgreich war und wie sich das in Zahlen darstellen lässt. Hier gilt es uns zu überzeugen, dass die genannten Ziele tatsächlich auf effiziente Weise (Input vs. Output) erreicht worden sind. 2. Beliebtheit &#8211; Jede eingereichte Maßnahme (außer Spam) wird in Form eines Blogbeitrags auf virenschleuderpreis.de veröffentlicht. Unter jedem Beitrag können die Leser wiederum &#8220;Gefällt mir&#8221; drücken kann. Als besonders beliebte Maßnahmen betrachten wir jene, die besonders viele &#8220;Likes&#8221; bekommen haben. Am Ende werden wir die Sieger danach auswählen, welche der eingereichten Maßnahmen in den drei Kategorien die beiden Kriterien besonders eindrucksvoll erfüllen. Die Kriterien gewichten wir dabei gleich stark. Natürlich sind wir nicht vollkommen objektiv. Wir werden uns aber sehr bemühen, die Auswahl maximal transparent und nachvollziehbar zu gestalten.</p>
<p><strong>Glauben Sie, die Buchbranche ist im Social Web schon angekommen?</strong></p>
<p>Ich berate ja seit über drei Jahren Unternehmen der Buchbranche auf dem Themenfeld des Marketing im Social Web. Während den Unternehmen vor ein paar Jahren viele Gesichtspunkte des Social Web noch als sehr exotisch oder Spielerei erschienen, werden die neuen Möglichkeiten mittlerweile sehr ernst genommen. Zudem lässt der Hype nach und weicht einer Nüchternheit der Betrachtung, bei der gefragt wird, wie die Instrumente des Social Web für die Unternehmensziele ganz konkret genutzt werden können. Ich empfinde diese Entwicklung als sehr positiv und versuche sie daher mit meinen eigenen Projekten wie dem Virenschleuder-Preis zu unterstützen.</p>
<p><strong>Wie ist die bisherige Resonanz zur Aktion?</strong></p>
<p>Die Resonanz ist sehr gut. Nach zwei Wochen haben wir schon zahlreiche Einreichungen von Verlagen, Buchhandlungen, Autoren, Buchbindern, Internet-Unternehmen und vielen anderen. Marketing-Maßnahmen nominiert haben u.a. schon der <a href="http://virenschleuderpreis.de/post/3762463204/eichborn-verlag-das-wappentier-fliege-als-lebendiger" target="_blank">Eichborn Verlag</a>, <a href="http://virenschleuderpreis.de/post/4342701682/audible-mitarbeiter-hoerspiel-ohrdebil-krise-unterm" target="_blank">Audible</a> der <a href="http://virenschleuderpreis.de/post/4211570884/verlag-eugen-ulmer-blogparade-auf-dem-blog" target="_blank">Ulmer Verlag</a>, <a href="http://virenschleuderpreis.de/post/4169205659/gestalten-tv-plattform-fuer-den-video-content-des" target="_blank">Gestalten</a> und der <a href="http://virenschleuderpreis.de/post/4255009663/frechverlag-facebook-seite-mitstrickzentrale-als" target="_blank">frechverlag</a>. Viele weitere Nominierungen sind angekündigt.</p>
<p><strong>Und haben Sie schon Pläne, wie es weitergeht?</strong></p>
<p>Wir werden den Virenschleuder-Preis auf jeden Fall fortführen. Es wird also auch im nächsten Jahr eine Preisverleihung geben. Natürlich werden wir das Projekt auch konzeptionell weiterentwickeln. Denkbar wäre auch die Beteiligung von Kooperationspartnern und Sponsoren. Eventuell werden wir den Virenschleuder-Preis zudem über die Buchbranche hinaus erweitern. Wir sind bei alledem offen für Vorschläge und für das Feedback der Teilnehmer. Schließlich soll es am Ende ja vor allem darum gehen, dass für möglichst viele Leute ein Mehrwert geschaffen wird.</p>
<p><strong>Mehr Informationen und Infos zur Teilnahme:</strong> <a href="http://virenschleuderpreis.de" target="_blank"><strong>http://virenschleuderpreis.de</strong></a></p>
<p>von <a href="http://fachmedien.net/author/orgel/" target="_blank"><em>Stephan Orgel</em></a></p>
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		<title>Virenschleuder-Preis für Marketing-Maßnahmen der Buchbranche im Social Web</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Mar 2011 14:22:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan Orgel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[2011 wird zum ersten Mal der Virenschleuderpreis für die erfolgreichsten Marketing-Maßnahmen der Buchbranche im Social Web verliehen. Die Verleihung ist eine Initiative von Carsten Raimann (‘Books &#038; Brains’) und Leander Wattig (‘Ich mach was mit Büchern’).]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" style="margin: 10px;" src="http://fachmedien.net/wp-content/uploads/2011/03/bild-299.jpg" alt="Bild" hspace="10" vspace="10" width="120" height="114" align="left" />2011 wird zum ersten Mal der <a href="http://virenschleuderpreis.de/" target="_blank">Virenschleuderpreis</a> für die erfolgreichsten Marketing-Maßnahmen der Buchbranche im Social Web verliehen. Die Verleihung ist eine Initiative von Carsten Raimann (‘Books &amp; Brains’) und Leander Wattig (‘Ich mach was mit Büchern’).</p>
<p>Mitmachen können bis zum 25.4.2011 in drei Kategorien alle Verlage, Buchhandlungen und andere Buchschaffende mit ihren Marketing-Maßnahmen im Social Web. Bewertet wird nach den Kriterien Effizienz und Beliebtheit.</p>
<p>Der Preis wird während einer Session auf dem <a href="http://www.boersenverein.de/buchcamp" target="_blank">BuchCamp 2011</a> vom 7. bis 8. Mai in Frankfurt vorgestellt.</p>
<p>Mehr Infos und Teilnahme auf: <a href="http://virenschleuderpreis.de/" target="_blank">Virenschleuderpreis.de</a></p>
<p><span id="more-14857"></span></p>
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		<title>Studie &#8220;Twitter und Journalismus&#8221;: Twitter als Resonanzraum und Recherchehilfe</title>
		<link>http://fachmedien.net/2010/11/studie-twitter-und-journalismus-journalisten-nutzen-twitter-als-resonanzraum-und-recherchehilfe/</link>
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		<pubDate>Wed, 24 Nov 2010 11:29:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr. Iris Schröder-Maiwald</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Kaum eine Redaktion verzichtet auf die Nutzung von Twitter. Die Kompetenz der Journalisten im Umgang mit „Social Web“-Diensten wie Twitter wird allerdings bezweifelt. Das „Social Web“ sollte deshalb in der Ausbildung eine größere Rolle spielen. Dies sind Ergebnisse der Studie „Twitter und Journalismus“, die im Auftrag der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM) am Institut für Kommunikationswissenschaft der Universität Münster durchgeführt worden ist.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://fachmedien.net/wp-content/uploads/2010/11/2010-11-24_124028.jpg" rel="shadowbox[sbpost-13342];player=img;"><img class="alignleft size-full wp-image-13356" style="margin: 10px;" title="lfm" src="http://fachmedien.net/wp-content/uploads/2010/11/2010-11-24_124028.jpg" alt="" width="199" height="123" align="left" /></a>Kaum eine Redaktion verzichtet auf die Nutzung von Twitter. Die Kompetenz der Journalisten im Umgang mit „Social Web“-Diensten wie Twitter wird allerdings bezweifelt. Das „Social Web“ sollte deshalb in der Ausbildung eine größere Rolle spielen. Dies sind Ergebnisse der Studie „Twitter und Journalismus“, die im Auftrag der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (<a href="http://www.lfm-nrw.de/" target="_blank">LfM</a>) am Institut für Kommunikationswissenschaft der Universität Münster durchgeführt worden ist. Die Befunde verdeutlichen weiterhin, dass nicht Konkurrenz, sondern Komplementarität das Verhältnis zwischen Twitter und dem Journalismus am besten beschreibt: Twitter dient als journalistische Recherchehilfe und Resonanzraum, in dem das Publikum die Themen der Massenmedien aufgreift, kommentiert und weiterempfiehlt.<span id="more-13342"></span><br />
Die Studie basiert im Kern auf einer Befragung von 70 Internet-Redaktionsleitern, die im Mai und Juni 2010 durchgeführt worden ist. Der Microblogging-Dienst Twitter, über den die Teilnehmer Mitteilungen („Tweets“) von maximal 140 Zeichen Länge verbreiten und sich untereinander vernetzen können, hat seit seiner Gründung 2006 auch in Deutschland an Bekanntheit gewonnen.<br />
Internetredaktionen nutzen Twitter besonders für Eigenwerbung und bei der Recherche. Aber auch die Live-Berichterstattung und der Austausch mit dem Publikum via Twitter sind mehrheitlich in den Redaktionen verbreitet. Nur ausnahmsweise wie im Fall überraschender Negativereignisse wird Twitter zu einem Kanal, in dem Nicht-Journalisten exklusiv berichten können. Doch auch solche  Augenzeugenberichte bedürfen der journalistischen Prüfung und Einordnung. Es ließen sich keine Anzeichen dafür finden, dass ein „Bürgerjournalismus“ auf Twitter mit dem professionellen<br />
Journalismus konkurriert.</p>
<p>Verschlechtert sich durch die hohe Geschwindigkeit und Verknappung der Kommunikation in Twitter die Qualität des Journalismus? Während knapp zwei Drittel der Befragten der Annahme zustimmen, dass durch Twitter der Zeitdruck im Journalismus steigt, lehnen fast genauso viele das Statement ab, dass sich in 140 Zeichen Qualitätsstandards nicht einhalten lassen. Für den Umgang mit Twitter bilden sich in den Redaktionen zwar spezielle Regeln heraus, dennoch halten 60% der Redaktionsleiter die Kompetenz ihrer Mitarbeiter für stark verbesserungswürdig. Besonders in Tageszeitungsredaktionen<br />
werden Ausbildungsmängel registriert. Am häufigsten eignen sich Journalisten ihr Wissen über Twitter durch „Learning by doing“ und den informellen Austausch mit Kollegen an.</p>
<p><span style="color: #ffffff;">&#8230;</span><br />
<strong>Weite Verbreitung in den Internetredaktionen</strong><br />
Im Mai und Juni 2010 wurden die Leiter der Internetredaktionen mit Sitz in Deutschland befragt. Zur Grundgesamtheit der Studie gehörten thematisch universelle und auf ein überregionales Publikum ausgerichtete Internetangebote. Dazu zählten Online-Ableger von Hörfunk, Fernsehen, Wochenzeitungen und „General interest“-Publikumszeitschriften sowie Nur-Internetangebote. Im Fall der Tageszeitungen wurde der Kreis weiter gezogen: Hier wurden alle „publizistischen Einheiten“ befragt. 70 von 157 angeschriebenen Redaktionsleitern haben an der Online-Befragung teilgenommen (Rücklauf: 45%). Davon stammten 54 aus Tageszeitungen und 11 von Rundfunkanbietern.<br />
Nahezu alle befragten Redaktionen nutzen Twitter. Im Vergleich mit anderen „Social Web“-Diensten ergibt sich sogar, dass Twitter die am häufigsten genutzte Anwendung ist, und zwar noch vor Weblogs, „Social Bookmarking“-Diensten, Facebook, YouTube, StudiVZ/MeinVZ und MySpace. Bei der Einschätzung der Wichtigkeit für das Publizieren und/oder die Interaktion mit den Nutzern erreicht Twitter den zweiten Rang hinter Facebook.</p>
<p><span style="color: #ffffff;">&#8230;</span><br />
<strong>Wie Redaktionen Twitter einsetzen</strong><br />
Fast alle befragten Redaktionen verfügen über mindestens einen Twitter-Account, wobei der Durchschnitt bei fünf Accounts liegt. Die Mehrheit von ihnen hat im Jahr 2009 mit dem Twittern begonnen. Die befragten Redaktionen nutzen Twitter, um die Aufmerksamkeit der Nutzer auf die eigene Website zu lenken (97%) und um damit zu recherchieren (94%). Zwei Drittel (66%) der Redaktionen gebrauchen Twitter für die Interaktion mit den Nutzern. Ebenfalls fast zwei Drittel (63%) verwenden Twitter für die Live-Berichterstattung über Ereignisse. Die folgenden Nutzungszusammenhänge zeigen sich bei der Verwendung von Twitter in den Redaktionen:<br />
1. <em>Orientierung über das eigene redaktionelle Angebot:</em> Zwar nutzen fast alle Redaktionen Twitter, um für das eigene Internetangebot zu werben, allerdings gewinnen sie darüber nur einen geringen Teil ihrer Nutzerschaft. Er liegt fast immer unter zehn Prozent. Vor allem „Breaking News“ stoßen auf das Interesse des Publikums.<br />
2. <em>Mobile Echtzeit-Berichterstattung</em>: Live berichten Redaktionen am häufigsten von Ereignissen, bei denen fortlaufend etwas passiert, also z. B. von Sportveranstaltungen und Preisverleihungen. Knapp die Hälfte der Redaktionen (45%) hat auch bereits mehrmals über überraschende Negativereignisse wie Unfälle, Katastrophen und Gewalttaten berichtet. Die Redaktionsleiter sind sich einig darüber, dass die Sorgfalt stets Vorrang vor der Aktualität besitzen sollte und auch die Distanz gegenüber dem Ereignis und den Beteiligten vor Ort gewahrt werden sollte.<br />
3.<em> Interaktion mit den Nutzern</em>: Knapp drei Viertel (72%) der Redaktionen, die Twitter für den Austausch mit ihren Nutzern einsetzen, erhalten durchschnittlich höchstens zehn Nutzeranfragen über Twitter pro Tag. Rund ein Fünftel (21%) der Redaktionen beantwortet alle Anfragen. Nutzermitteilungen haben sich immer wieder als nützlich erwiesen: Redaktionen haben darüber Hinweise auf Ereignisse oder Themenideen erhalten. Vorrangig wollen die Redaktionen durch die Interaktion mit ihrem Publikum neue Zielgruppen erreichen, Nutzer binden sowie Hinweise auf Fehler und Resonanz auf ihre Beiträge im Allgemeinen erhalten.<br />
4. <em>Recherchequelle</em>: Im Vergleich mit anderen computergestützten Recherchemitteln besitzt Twitter nur einen geringen Stellenwert. Nicht nur Suchmaschinen und Webkataloge, sondern auch Weblogs, soziale Netzwerke und „Social News“-Dienste werden häufiger verwendet. Twitter wird kaum für das Sammeln von Fakten und Hintergrundinformationen oder die Gegenprüfung von Informationen eingesetzt, sondern eher für „weiche“ Rechercheziele: Darüber sollen Stimmungsbilder und Themenideen eingeholt werden, oder es sollen Hinweise auf Quellen und Augenzeugen gefunden werden, die dann befragt werden können. Außerdem sollen das Phänomen „Twitter“ selbst und die Resonanz auf die eigene Berichterstattung beobachtet werden.<br />
5. <em>Berichterstattung über Twitter</em>: Die meisten befragten Redaktionen sind in den Jahren 2008 und 2009 auf Twitter aufmerksam geworden und haben erstmals den Microblogging-Dienst zum Thema ihrer Berichterstattung gemacht. Oft haben sie über die Rolle von Twitter für die Öffentlichkeit berichtet, Informationen und Meinungen aus Twitter zitiert sowie ihrem Publikum erklärt, wie man selbst twittern kann. Seltener wurden Tipps für lesenswerte Accounts gegeben oder Negativbeispiele diskutiert.</p>
<p><strong><span style="color: #ffffff;">&#8230;</span><br />
Über den richtigen Umgang mit Twitter</strong><br />
Die Redaktionen haben mittlerweile Erfahrungen im Umgang mit Twitter gesammelt und Regeln für den Gebrauch des Dienstes festgelegt. Solche Regeln gelten für die Berichterstattung, die Interaktion mit den Nutzern und die Recherche, wie die Befragung zeigte. So besteht etwa in den befragten Redaktionen weitgehend Einigkeit darüber, dass Twitter um weitere Recherchewege ergänzt werden sollte und nur solche Webseiten ausgewertet werden sollten, deren Anbieter bekannt sind und die als glaubwürdig gelten können. Dass eine Kontaktaufnahme mit dem Twitter-Autor notwendig ist, um die Zuverlässigkeit zu prüfen, wird dagegen nur in rund drei Viertel der Redaktionen (77%) gesehen.<br />
Kommt es zu einer „Twitterisierung“ des Journalismus (ähnlich der „Googleisierung“), weil der Dienst schnell und kostengünstig ist und dadurch andere, besser geeignete Recherchewege verdrängt? Etwas mehr als ein Drittel (37%) der Befragten geht zumindest in Teilen davon aus, dass Journalisten zu Gunsten von Twitter auf bessere Recherchewege verzichten. Die Mehrheit geht also nicht von einer Verdrängung aus.<br />
In der öffentlichen Diskussion werden weitere Schwachpunkte von Twitter genannt wie die Beschleunigung und Verknappung der Berichterstattung. Knapp zwei Drittel (62%) der Befragten stimmen der Annahme zu, dass durch Dienste wie Twitter der Zeitdruck im Journalismus steigt. Dagegen lehnen 58% von ihnen das Statement ab, dass in 140 Zeichen journalistische Qualitätsstandards nicht eingehalten werden können.<br />
Das Herausbilden von Qualitätsmaßstäben lässt sich auch daran ablesen, ob es vorbildlich arbeitende Redaktionen gibt, deren Aktivitäten im „Social Web“ mit großer Übereinstimmung als hochwertig eingeschätzt wird. Dies lässt sich durchaus zeigen: Jeweils 29% der Befragten nannten ungestützt die Redaktionen von spiegel.de und rhein-zeitung.de als Vorbilder.<br />
Obwohl es also bereits erlernbare Regeln und Vorbilder gibt, halten die Redaktionsleiter die Kompetenz ihrer Mitarbeiter im Umgang mit „Social Web“-Diensten in 60% der Fälle für stark verbesserungswürdig. Nur 7% sehen keinen Verbesserungsbedarf. Besonders in Tageszeitungsredaktionen wird ein Kompetenzdefizit registriert. „Learning by doing“ und der informelle Austausch mit Kollegen sind die häufigsten Aneignungsformen für Kompetenz in diesem Bereich. Eine Weiterbildung in der Redaktion wird in etwas weniger als einem Drittel (28%) der Fälle angegeben, extern<br />
findet sie noch seltener statt (17%). Fachzeitschriften und Bücher werden in einem Viertel (25%) der Redaktionen genutzt. Über das Volontariat (13%) und die sonstige Journalistenausbildung (10%) wird „Social Web“-Kompetenz nur selten vermittelt. In der systematischen Aus- und Weiterbildung für das „Social Web“ besteht also erkennbar noch ein erheblicher Nachholbedarf. Diese Situation gilt ausnahmslos für alle Arten von Anbietern: Es zeigten sich keine signifikanten Unterschiede zwischen den Anbietertypen. Es überrascht vor diesem Hintergrund nicht, dass das Statement „Das ‚Social<br />
Web’ sollte in der journalistischen Ausbildung eine größere Rolle spielen“ große Zustimmung von den Redaktionsleitern erhält (85%). Dass sich Investitionen in die Ausbildung lohnen, wird auch durch die Einschätzung von 82% der Befragten gestützt, dass das „Social Web“ nicht nur ein Hype ist, der ohne nachhaltige Auswirkungen auf den Internetjournalismus bleiben wird.</p>
<p><span style="color: #ffffff;">&#8230;</span><br />
<strong>Welche Themen in Twitter wichtig sind</strong><br />
Das Forschungsprojekt umfasste – neben der Redaktionsbefragung &#8211; zwei quantitative Inhaltsanalysen, mit denen untersucht wurde, wie die Relevanz von Themen und Verfassern in Twitter bestimmt wird. Die Weiterleitung von Tweets durch Retweets lässt sich als Indikator für die Wertschätzung von Themen und Autoren interpretieren. Twitter erfasst in einer „Toptweets“-Liste jene Tweets, die aktuell besonders häufig weitergeleitet wurden.</p>
<ul>
<li>Von den 421 namentlich identifizierbaren Personen, deren Tweets in die Liste aufgenommen wurden, besaßen 149 (35%) auch einen Wikipedia-Eintrag, was darauf schließen lässt, dass es sich um Personen des öffentlichen Lebens handelt. Unter den am häufigsten vertretenen Twitterern in der „Toptweets“-Liste befanden sich bekannte politische Netzaktivisten und Internetpublizisten. Medienvertreter waren unter den Verfassern mit einem Drittel der Fälle (34%) die zweitstärkste Gruppe nach den einfachen Bürgern (43%).</li>
<li>91% der „Toptweets“ behandelten ein Thema von öffentlicher Relevanz, wobei überwiegend Privatpersonen Stellung zu einem solchen Thema nahmen. Die in der öffentlichen Diskussion über Twitter oft hervorgehobene Funktion der Live-Berichterstattung vom Ereignisort besitzt unter den „Toptweets“ allerdings nur eine marginale Bedeutung.</li>
<li>Jeweils 30% der „Toptweets“ waren den Themen „Politik“ und „Medien/Internet“ gewidmet, 10% Unterhaltungsthemen. In nur 6% der Fälle war Twitter selbst das Thema von Tweets. Politiker (17%) waren vor Medien- und Wirtschaftsvertretern (jeweils 10%) die am häufigsten genannten Handlungsträger.</li>
</ul>
<p>In einer weiteren Inhaltsanalyse wurde der externe Twitter-Suchdienst backtweets.com eingesetzt, um zu ermitteln, wie häufig in Tweets mit Hilfe von Links auf journalistische Websites verwiesen wird und welche Themen diese empfohlenen Beiträge behandeln. Die Suche nach eingehenden Links beschränkte sich auf jene 157 journalistischen Websites, welche die Grundgesamtheit der Redaktionsbefragung bildeten. Der Inhaltsanalyse lag eine Quotenstichprobe zugrunde.</p>
<ul>
<li>Die Linkverteilung entsprach dem „Power Law“, nach dem eine kleine Zahl von Anbietern den Großteil der Links auf sich vereinen kann. Die 20 Angebote mit den meisten eingehenden Links erhielten 74% aller Links; das erste Fünftel aller Angebote vereinte 82%.</li>
<li>Politische Themen (35%) dominierten vor Wirtschaftsthemen (15%). Medien und Internetthemen erreichten nur einen Anteil von zehn Prozent. Dies deutet daraufhin, dass die Agenda der Redaktionen in den Empfehlungen auf Twitterwidergespiegelt wird. Eine Kommentierung der Verlinkung fand sich nur in zehn Prozent der Fälle.</li>
</ul>
<p>Die beiden Inhaltsanalysen zeigen, dass sowohl die über die Weiterleitung von Tweets (Retweets) als auch über die Verlinkung auf professionell-journalistische Websites bestimmte Relevanz von Themen und Akteuren eine Nähe zum Journalismus aufweist, wobei die Befunde nicht für Twitter insgesamt verallgemeinert werden dürfen.<span style="color: #ffffff;">&#8230;</span></p>
<p><strong>Wie Twitter insgesamt genutzt wird</strong><br />
Die Auswertung vorliegender Studien und von Marktforschungsergebnissen zeigt: Twitter-Nutzer weichen vom durchschnittlichen Internetnutzer in wesentlichen Punkten ab: Sie lassen sich als Netzavantgarde begreifen, die sich stark (auch beruflich) mit dem Medium Internet selbst befasst und ein hohes Interesse an Nachrichten besitzt. Dass zwischen der Aufmerksamkeit, die Twitter in den Medien erhält, und seiner tatsächlichen Nutzung eine Kluft besteht, zeigt auch der Umstand, dass nach der ARD/ZDF-Online-Studie 2010 lediglich 3% der Internetnutzer den Dienst schon genutzt haben, davon knapp zwei Drittel nur für den Abruf von Tweets.<br />
Netzwerkanalytische Auswertungen lassen erkennen, dass Twitter kaum als soziales Netzwerk zum Knüpfen oder zur Pflege von Kontakten dient (wie Facebook und StudiVZ), sondern eher als ein Netzwerk zur Verbreitung von Informationen und besonders von Nachrichten. Darauf verweist die Dominanz einseitiger Beziehungen gegenüber zweiseitigen Beziehungen. Die meisten Follower haben Nachrichtenorganisationen und Prominente. Auch dies deutet darauf hin, dass in Twitter der Nachrichten-und Unterhaltungswert von Informationen ähnlich definiert wird wie in den traditionellen Massenmedien. Nachrichtenorganisationen und „Social Web“-Aggregatoren gehören auch zu jenen Anbietern, deren Inhalte am häufigsten auf Twitter weitergegeben („retweetet“) werden. Die dichte Vernetzung zwischen den Twitter-Accounts fördert eine schnelle Weitergabe von Informationen über wenige Stufen.</p>
<p>Die Studienergebnisse sind kostenlos erhältlich unter <a href="http://www.lfm-nrw.de/ " target="_blank">http://www.lfm-nrw.de/ </a></p>
<p>Quelle: <a href="http://www.lfm-nrw.de/de/aktuell/pressemitteilungen/pressemitteilungen-detail/article/neue-lfm-studie-zu-twitter-und-journalismus-resonanzraum-und-recherchehilfe.html" target="_blank">lfm</a></p>
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		<title>Googles neuester Streich: Buzz</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 11:30:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Winterbauer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Standpunkte]]></category>
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		<category><![CDATA[Google Buzz]]></category>
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		<description><![CDATA[Wie Google das Social-Web erobern will. Google hat mit Buzz mal wieder einen neuen Online-Service vorgestellt. Buzz ist eine Art Erweiterung des beliebten Googlemail. Künftig können Nutzer von Googlemail auch so genannte Status-Updates versenden und empfangen. Genau wie bei dem populären Kurznachrichtendienst Twitter oder wie beim Social-Network Facebook. Google versucht mit Buzz, die Funktionen der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://fachmedien.net/wp-content/uploads/2010/02/google_buzz2.jpg" rel="shadowbox[sbpost-9600];player=img;"><img class="alignleft size-full wp-image-9605" style="margin: 10px;" title="google_buzz2" src="http://fachmedien.net/wp-content/uploads/2010/02/google_buzz2.jpg" alt="" width="160" height="160" align="left" /></a><strong>Wie Google das Social-Web erobern will.</strong></p>
<p>Google hat mit Buzz mal wieder einen neuen Online-Service vorgestellt. Buzz ist eine Art Erweiterung des beliebten Googlemail. Künftig können Nutzer von Googlemail auch so genannte Status-Updates versenden und empfangen. Genau wie bei dem populären Kurznachrichtendienst Twitter oder wie beim Social-Network Facebook. Google versucht mit Buzz, die Funktionen der Social-Web-Welt mit der guten alten E-Mail zu kombinieren. Das Ziel des Internet-Konzerns ist klar: Man will endlich Anschluss finden beim Trend-Thema Social-Web. Doch das dürfte nicht ganz einfach sein. Selbst für Google.</p>
<p><strong>Zunächst einmal: Was kann Google Buzz?</strong></p>
<p>Eines der wesentlichen Features von <a href="http://www.google.com/buzz" target="_blank">Google Buzz</a> ist das so genannte Auto-Following. Google ermittelt automatisch, mit welchen Mail-Kontakten man am meisten kommuniziert und folgt dann deren Status-Updates. Natürlich kann man die Liste, wem man folgen möchte und wem nicht, jederzeit von Hand anpassen.</p>
<p>Bei den Status-Updates lassen sich Bilder und Videos direkt einbinden. Das ist eine hübsche Funktion, da man bei Twitter z.B. bei Fotos oder Videos stets auf andere Websites umgeleitet wird. Bei Google Buzz lassen sich auch Bilder-Galerien von Foto-Diensten wie Flickr oder Googles eigenem Picasa direkt einbinden, genauso wie Videos oder Artikel aus dem Google RSS-Reader. Google Buzz geht sogar soweit, bei Web-Links automatisch Bilder der verlinkten Website in Buzz anzuzeigen. Hier warnen Kritiker bereits vor möglichen neuen Problemen mit dem Urheberrecht.</p>
<p>Wie bei Facebook auch kann man sich aussuchen, welche Informationen man für wen freigeben möchte. So kann man Fotos nur bestimmten Kontakten zeigen oder man wählt die große Öffentlichkeit, also alle Kontakte aus Googlemail. Wer berechtigt ist, die Inhalte anzusehen, kann sie dann auch kommentieren. Auf diese Weise entsteht ein direkter Dialog abseits der E-Mail.</p>
<p>Als besonderes Feature preist Google an, dass solche Konversationen direkt in der Eingangs-Box von Googlemail angezeigt werden. Was genau daran der Nutzen sein soll, erschließt sich allerdings nicht so ganz.</p>
<p>Mit dem @-Zeichen gefolgt vom Namen eines Kontakts kann man bei Buzz direkt Links, Bilder oder andere Inhalte teilen. Hauptziel von Google war es bei der Entwicklung von Buzz offenbar, das Teilen von Inhalten online zu vereinfachen, es gleichzeitig komfortabler zu machen und mit der klassischen E-Mail zu verzahnen.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="560" height="340" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/yi50KlsCBio&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="340" src="http://www.youtube.com/v/yi50KlsCBio&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><strong>Und was taugt Google Buzz?</strong></p>
<p>Zunächst einmal ist bemerkenswert, dass Google seinem eigenen Tool Wave noch vor dessen offiziellem Start den Todesstoß versetzt. Vor kurzem noch hatte Google Wave, eine Art Mischform aus Mail, Twitter, Blog und Sharing-Dienst, als das Internet-Kommunikationstool der Zukunft gepriesen. Nun wurde Buzz vorgestellt, das im Prinzip nichts anderes ist als ein abgespecktes Wave, das sich einfacher bedienen lässt. Das Wave-Konzept war offenbar zu sophisticated für den 08/15-Nutzer. Aber auch mit Buzz wird es Google nicht einfach haben. Facebook und Twitter sind bereits fest im Social Web etabliert. Die Nutzer sind mit diesen Diensten größtenteils zufrieden. Es gibt keinen triftigen Grund, warum man mit Google Buzz zusätzlich noch eine weitere Plattform fürs Kommunizieren in Echtzeit und das Teilen von Inhalten dazunehmen sollte.</p>
<p>Buzz zeigt wie verzweifelt das Unternehmen versucht, im Social Web Fuß zu fassen. Die Google-Variante eines Social Networks namens Orkut kam nie an die Popularität von Facebook oder MySpace heran. Ob es Google schafft, die Popularität von Twitter einzuholen, ist mehr als fraglich. Und die alte Masche, Unternehmen, die man nicht schlagen kann, aufzukaufen, die funktioniert auch nicht mehr. Als Googles eigener Video-Service nicht in die Puschen kam, kaufte die Suchmaschine kurzerhand YouTube für viel Geld auf und war flugs wieder Marktführer. Facebook und Twitter sind für eine Übernahme aber zu groß. Ganz abgesehen davon, dass beide Firmen auch gar nicht zum Verkauf stehen.</p>
<p>Googles Buzz wird die Web-Welt also vermutlich nicht grundlegend auf den Kopf stellen. Dass dem Online-Primus aus Kalifornien auch nicht alles immer auf Anhieb gelingt, mag dem einen oder anderen aus der klassischen Medienwelt vielleicht sogar tröstlich vorkommen.</p>
<p><strong><em><a href="http://fachmedien.net/wp-content/uploads/2010/01/2009-11-03_1026181.png" rel="shadowbox[sbpost-9600];player=img;"><img class="alignleft size-full wp-image-9298" style="margin: 10px;" title="Stefan Winterbauer" src="http://fachmedien.net/wp-content/uploads/2010/01/2009-11-03_1026181.png" alt="" width="120" height="140" align="left" /></a>Stefan Winterbauer</em></strong> ist fester Autor beim Online-Medienmagazin <a href="http://www.meedia.de" target="_blank">MEEDIA</a>. Spezialgebiete: Der digitale Wandel von Printmedien, digitale Geschäftsmodelle, Netzkultur und Social Web.<br />
Als freier Journalist und Autor schreibt Winterbauer unter anderem für die “Welt am Sonntag”, “Süddeutsche Zeitung”, “medium magazin”, “Wirtschaftsjournalist” “acquisa” und seit Anfang November für “fachmedien.net”. Darüber hinaus moderiert und hält er Fachvorträge. Stefan Winterbauer war auch Referent beim <a href="http://www.rheingauer-verlegertag.de" target="_blank">Rheingauer Verlegertag</a> 2009 mit dem Thema “Der Wandel in der Marketing orientierten Medienwelt”.</p>
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		<title>Do&#8217;s and dont&#8217;s im Zwitscher-Reich</title>
		<link>http://fachmedien.net/2009/11/dos-and-donts-im-zwitscher-reich/</link>
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		<pubDate>Tue, 24 Nov 2009 07:48:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Winterbauer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Standpunkte]]></category>
		<category><![CDATA[Top Story]]></category>
		<category><![CDATA[Knigge]]></category>
		<category><![CDATA[Social Web]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>
		<category><![CDATA[Verlage]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Twitter-Knigge für Verlage (24.11.09) An dem Kurznachrichtendienst Twitter kommt man in der Medienwelt derzeit einfach nicht vorbei. Auch sehr viele Medien nutzen Twitter, und zwar auf sehr unterschiedliche Art und Weise. Einige beschränken sich darauf, ihre normalen Web-Artikel nun auch noch über Twitter zu veröffentlichen, andere lassen ihre Mitarbeiter Banales aus der Kantine twittern. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-8322" style="margin: 10px;" title="© Yong Hian Lim - Fotolia.com" src="http://fachmedien.net/wp-content/uploads/2009/11/2009-11-24_084613.png" alt="© Yong Hian Lim - Fotolia.com" width="200" height="133" align="left" /></p>
<p><strong>Der Twitter-Knigge für Verlage</strong></p>
<p>(24.11.09) An dem Kurznachrichtendienst <a href="http://www.twitter.com" target="_blank">Twitter </a>kommt man in der Medienwelt derzeit einfach nicht vorbei. Auch sehr viele Medien nutzen Twitter, und zwar auf sehr unterschiedliche Art und Weise. Einige beschränken sich darauf, ihre normalen Web-Artikel nun auch noch über Twitter zu veröffentlichen, andere lassen ihre Mitarbeiter Banales aus der Kantine twittern. Wieder andere twittern nur, was die Chefetage hochoffiziell abgesegnet hat. Wir haben eine kleine Liste der häufigsten Fettnäpfchen und besten Tipps für die Einsteiger unter den Verlags- und Firmen-Twitterern zusammengestellt. <span id="more-8306"></span></p>
<p><strong>1. Probieren Sie es einfach mal aus!</strong></p>
<p>Twitter kostet nichts, noch nicht einmal viel Zeit. Wenn Sie in ihrem Unternehmen bisher noch nicht twittern, gibt es keinen Grund, es nicht einfach mal zu probieren. unter <a href="http://www.twitter.com" target="_blank">www.twitter.com</a> ist ruckzuck ein Konto angelegt und los geht‘s. Formale Regeln gibt es nicht, außer dass die Länge von 140 Zeichen pro Nachricht (Tweet) nicht überschritten werden kann. Tipp: Suchen Sie doch zuerst mal über de Suchfunktion, wer von Ihren Kollegen und Kunden schon alles bei Twitter ist.</p>
<p><strong>2. Machen Sie einen Plan!</strong></p>
<p>Es ist völlig Okay, am Anfang einfach mal drauflos zu twittern, wie oben beschrieben. Sobald Sie Twitter aber für Ihren Verlag oder Ihre Firma einsetzen wollen, sollten Sie sich ein paar Gedanken machen. Was will ich mit Twitter erreichen? Will ich Reichweite für meine Website, will ich es als Verkaufskanal nutzen, zur Kundenbindung oder will ich etwas über meine Kunden und Leser erfahren? All dies ist möglich. Was soll auf keinen Fall getwittert werden? Wer in der Firma könnte Twitter federführend betreuen? Schreiben Sie sich Ihre Vorstellungen Punkt für Punkt auf. Das hilft auch ihren Mitarbeitern, wenn Sie ein Gerüst für den Umgang mit Twitter an der Hand haben.</p>
<p><strong>3. Ein Social-Media-Kodex hilft!</strong></p>
<p>Sie können sogar einen Social-Media-Kodex aufstellen. Oder einen Leitfaden oder wie immer Sie das nennen wollen. Es geht dabei immer darum, der Firma und den Mitarbeitern einen verbindlichen Rahmen für die Twitter- oder sonstigen Social-Media-Aktivitäten an die Hand zu geben. In so einem Kodex oder Leitfaden sollte geregelt sein, was man nicht tun darf, z.B. Privates über den Firmen-Account twittern oder banale Themen aus dem Kollegenkreis (so genannte Kantinen-Tweets: Heute wieder nur Kohlrouladen &#8211; würg&#8230;“). In einem Kodex kann auch geregelt sein, wie innerhalb der Firma mit Facebook umgegangen wird. So könnte z.B klar definiert werden: Mail oder Status-Updates via Facebook während der Arbeitszeit sind OK, zeitfressende Spiele wie Farmville oder Mafia Wars sind definitiv nicht OK.</p>
<p><strong>4. Vertrauen Sie Ihren Mitarbeitern!</strong></p>
<p>Sind verbindliche, klare Richtlinien erst einmal formuliert, sollten Sie Ihren Mitarbeitern ein gehöriges Maß an Vertrauen entgegenbringen. Nicht gleich jemanden zurechtweisen, wenn am Anfang bei Twitter etwas falsch läuft. Und bloß nicht den Eindruck erwecken, als wolle man alles kontrollieren. Und, ganz wichtig: sich nichts vor der Veröffentlichung zeigen lassen. Das schafft eine Atmosphäre des Misstrauens und der vorauseilenden Langweiligkeit. Sie wollen ja, dass Ihre Mitarbeiter gut motiviert mit den Kunden und Lesern via Twitter kommunizieren und keine Büro-Duckmäuser heranzüchten.</p>
<p><strong>5. Entdecken Sie die Möglichkeiten!</strong></p>
<p>Einmal angefangen gibt es vieles, womit Sie bei Twitter experimentieren können. Das fängt an bei so genannten Twitter-Desktop-Clients. Das sind kleine Programme, die es ermöglichen, Twitter ohne Aufrufen der Website vom Desktop des Computers aus zu steuern. Je nach Einstellung, können sie sich auch alarmieren lassen, wenn ein neuer Tweet veröffentlicht wird. Auch besteht die Möglichkeit über Dienste wie <a href="http://www.twitpic.com/" target="_blank">Twitpic </a>, <a href="http://yfrog.com/" target="_blank">yfrog </a>oder <a href="http://tweetphoto.com/index.php" target="_blank">TweetPhoto </a> Bilder bei Twitter zu übermitteln. Besonders charmant ist der mobile Einsatz von Twitter. Für Smartphones wie Apples iPhone oder Blackberrys gibt es eigene Twitter-Programme für unterwegs. Aber die mobile Website von Twitter lässt sich auch von fast jedem anderen Handy mit Internet-Funktion aufrufen. Und zur Not lässt sich Twitter auch ganz altmodisch mit einer SMS aktualisieren.</p>
<p><strong>6. Nicht nur lesen, auch mitmachen!</strong></p>
<p>Twitter ist ein Bestandteil des Web2.0, des so genannten Mitmach-Internet. Und genau dies sollte man auch tun: mitmachen. Twitter entfaltet sein Potenzial erst, wenn Sie selbst aktiv teilnehmen und nicht nur lesen, was andere so von sich geben. Am Anfang ist es vielleicht sinnvoll, ein bisschen zurückhaltender mit eigenen Äußerungen zu sein. Aber wenn man sich sicher fühlt, sollte man sich auch als Unternehmen an Unterhaltungen via Twitter beteiligen. Kunden und Leser fühlen sich ernst genommen, wenn auf ihre Anfragen via Twitter schnell und unkompliziert reagiert wird. Dies schafft ein Gefühl der Nähe zum Unternehmen und ist ein tolles Werkzeug für Kunden- und Leserbindung.</p>
<p><strong>7. Folgen Sie vielen!</strong></p>
<p>Nur keine Scheu, es empfiehlt sich, bei der Auswahl der Twitterer, denen man folgt, nicht zu zimperlich zu sein. Erstens bekommen Sie auf diese Weise viele Infos, zweitens wird jeder dem Sie folgen mit einer E-Mail darauf aufmerksam gemacht. Dies hat den angenehmen Nebeneffekt, dass die Leute es mitbekommen, dass Sie selbst jetzt bei Twitter aktiv sind. Die Chancen stehen meistens gut, dass viele Ihnen zurückfolgen. Auf diese Weise können sie beginnen, ihr Publikum bei Twitter zu suchen und aufzubauen.</p>
<p><strong>8. Organisieren Sie Twitter!</strong></p>
<p>Je mehr Personen oder Einrichtungen man folgt, desto unübersichtlicher wird es freilich auch, die ganzen Tweets zu lesen. Bevor Sie im Info-Überfluss untergehen, greifen Sie zu einem Tool, dass den Twitter-Fluss für Sie kanalisiert. Mit einem Programm wie <a href="http://www.tweetdeck.com/beta/" target="_blank">Tweetdeck </a> können Sie ihre Tweets thematisch oder nach Personen sortieren lassen und fein säuberlich gegliedert in Spalten anzeigen lassen. Sehr empfehlenswert. Eventuell könnte es auch sinnvoll sein, mehr als nur einen Twitter-Account einzurichten. So ist es praktisch, über einen Account automatisch des RSS-Feed der eigenen Website laufen zu lassen und einen zweiten Account persönlich zu betreuen.</p>
<p><strong>9. Nutzen Sie die Suchfunktion!</strong></p>
<p>Twitter ist nicht nur ein Kommunikations- und Nachrichten-Werkzeug, sondern auch ein prima Recherche-Hilfsmittel. Einfach mal bei der Twitter-Suche den Namen des eigenen Verlags oder den der lieben Konkurrenz eingeben und staunen, was dazu schon geschrieben wurde. Twitter bietet Echtzeit-Kommunikation. Als Archiv ist es daher nur bedingt zu gebrauchen. Will man aber Stimmungsbilder oder Kommentare zu aktuellen Themen oder neuen Produkten, so ist die Suchfunktion von Twitter unschlagbar. Eine Art Instant-Marktforschung im Internet.</p>
<p><strong>10. Benennen Sie einen Verantwortlichen!</strong></p>
<p>Das muss nicht sofort geschehen und man muss als Mittelständler in Buxtehude auch nicht gleich die Stelle eine Social Media Officers schaffen. Aber genau wie ein Leitfaden oder ein Kodex enorm hilfreich sind, ist es auch von Nutzen, wenn sich jemand im Unternehmen verantwortlich fühlt. Nach einer Aufwärmphase kristallisiert sich wahrscheinlich heraus, welche Mitarbeiter sich besonders für Twitter interessieren und wer somit in Frage kommt, sich künftig darum zu kümmern. Man sollte niemanden zwingen, der nichts damit anfangen kann. Die Twitter-Verantwortung wäre beispielsweise auch etwas, was ein Azubi prima übernehmen kann. Der Twitter-Verantwortliche sollte ein Auge auf den Firmen-Account haben, einfache Anfragen von Kunden, Leser und Followern schnell beantworten oder Fragen an Kollegen weiterreichen. Auch sollte der Twitter-Verantwortliche organisieren, dass immer mal wieder Infos da sind, die via Twitter veröffentlicht werden können.</p>
<p>Nun gibt es noch den Link zu einer E-Mail-Korrespondenz, die sehr eindrücklich klar macht, wie es auf gar keinen Fall laufen sollte. Egal ob erfunden oder authentisch. Der E-Mail-Dialog ist symptomatisch für Entscheidungswege in so manchem größeren Unternehmen: Trendopfer &#8211; „Wenn Unternehmen twittern“ (<a href="http://www.trendopfer.de/wahrheit/tag/corporate-twitter/" target="_blank">http://www.trendopfer.de/wahrheit/tag/corporate-twitter/</a>)</p>
<p>Das Verzeichnis der twitternden Verlage auf fachmedien.net zeigt, dass schon 525 Verlagshäuser dabei sind. Schauen Sie doch mal, wer von Ihren Verlagskollegen schon in unserem Twitter-Verzeichnis gelistet ist unter <a href="../medien/twitternde-verlage/" target="_blank">http://fachmedien.net/medien/twitternde-verlage/</a></p>
<p>Und twittern Sie doch einfach mit uns unter <a href="http://twitter.com/fachmedien" target="_blank">www.twitter.com/fachmedien</a></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Weitere Links:</span></p>
<p>Der Twitter-Guide für Corporate-Twitterers auf englisch (<a href="http://business.twitter.com/twitter101" target="_blank">http://business.twitter.com/twitter101</a>)</p>
<p>Karierrebibel.de: Corporate-Twitter-Studie &#8211; so twittern deutsche Unternehmen (<a href="http://karrierebibel.de/corporate-twitter-studie-so-twittern-deutsche-unternehmen/" target="_blank">http://karrierebibel.de/corporate-twitter-studie-so-twittern-deutsche-unternehmen/</a>)</p>
<p><em><strong><img class="alignleft size-full wp-image-8329" style="margin: 10px;" title="Stefan Winterbauer" src="http://fachmedien.net/wp-content/uploads/2009/11/2009-11-03_1026182.png" alt="Stefan Winterbauer" width="120" height="140" />Stefan Winterbauer</strong></em> ist fester Autor beim Online-Medienmagazin MEEDIA. Spezialgebiete: Der digitale Wandel von Printmedien, digitale Geschäftsmodelle, Netzkultur und Social Web.<br />
Als freier Journalist und Autor schreibt Winterbauer unter anderem für die “Welt am Sonntag”, “Süddeutsche Zeitung”, “medium magazin”, “Wirtschaftsjournalist” “acquisa” und seit Anfang November für “fachmedien.net”. Darüber hinaus moderiert und hält er Fachvorträge. Stefan Winterbauer war auch Referent beim diesjährigen <a href="http://www.rheingauer-verlegertag.de" target="_blank">Rheingauer Verlegertag</a> mit dem Thema “Der Wandel in der Marketing orientierten Medienwelt”.</p>
<p><span style="font-size: xx-small;">(Bild – © Yong Hian Lim</span> &#8211; <span style="font-size: xx-small;">Fotolia.com)</span></p>
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