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	<title>fachmedien.net &#187; Digitalisierung Buchbranche</title>
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	<description>Informationsportal für die Fachmedienbranche</description>
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		<title>Neue Studie der Deutschen Bank: Verlage im Umbruch &#8211; Digitalisierung mischt Karten neu</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Oct 2010 09:46:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr. Iris Schröder-Maiwald</dc:creator>
				<category><![CDATA[Studien / Analysen / Trends]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsche Bank]]></category>
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		<description><![CDATA[Zur Frankfurter Buchmesse hat die Deutsche Bank Research eine Studie mit dem Titel “Verlage im Umbruch: Digitalisierung mischt Karten neu” veröffentlicht. Die Bank prognostiziert zweistellige Zuwächse bei journalistischem Paid Content; bei E-Book-Umsätzen lediglich einen Marktanteil von knapp 10 Prozent für 2020. Das Fazit des Autorenteams Stefan Heng, Eric Heymann und Marion Müller: Digitalisierung mischt Karten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-12858" style="margin: 10px;" title="Deutsche Bank Research" src="http://fachmedien.net/wp-content/uploads/2010/10/Deutsche-Bank-Research.jpg" alt="" width="138" height="23" align="left" />Zur Frankfurter Buchmesse hat die Deutsche Bank Research eine Studie mit dem Titel “Verlage im Umbruch: Digitalisierung mischt Karten neu” veröffentlicht. Die Bank prognostiziert zweistellige Zuwächse bei journalistischem Paid Content; bei E-Book-Umsätzen lediglich einen Marktanteil von knapp 10 Prozent für 2020.<span id="more-12856"></span></p>
<p>Das Fazit des Autorenteams Stefan Heng, Eric Heymann und Marion Müller:<strong> Digitalisierung mischt Karten neu</strong><br />
Aus konjunktureller Sicht hat das Verlagsgewerbe in Deutschland die schlimmsten Einschnitte hinter sich. Wegen der geringen Dynamik des privaten Verbrauchs profitiert die Branche aber nur unterproportional vom Aufschwung. Auch mittel- bis längerfristig dürften die nominalen Umsätze in der Branche bestenfalls leicht zulegen.<br />
Über die konjunkturelle Entwicklung hinaus ist es vor allem der durch die Digitalisierung und die Verbreitung des Internet eingeläutete strukturelle Umbruch, der das Verlagsgewerbe in besonderem Maße herausfordert. Die neuen Angebote (z.B. aus dem weitläufigen Social Media-Segment) bieten nicht nur attraktive Alternativen zu traditionellen Druckerzeugnissen, sondern bereiten zudem auch das Feld für völlig neuartige Geschäftsmodelle. Immer mehr Nutzer lesen publizistisch hochwertige Inhalte auf ihrem Computer oder gar ihrem modernen Handy (Smartphone). Hierbei sind Geschäftsmodelle besonders erfolgversprechend, die sich auf eine Kombination aus frei verfügbaren, hochwertigen journalistischen Beiträgen, Bezahlinhalten, kontextsensitiver Werbung mit hybriden Zusatzfunktionen (z.B. aus dem besonders innovativen Bereich Augmented-Print) und integrierten E-Commerce-Plattformen stützen.<br />
Mit dieser Neuausrichtung treten einerseits neue ernstzunehmende Wettbewerber aus ehemals vom Verlagsgeschäft klar getrennten Branchen, insbesondere arrivierte Betreiber von Online-Portalen, in Konkurrenz zu den traditionellen Verlagshäusern. Andererseits kann es aber auch zu neuen übergreifenden Kooperationen oder direkten Geschäftsbeziehungen kommen, bei denen die Verlage den Inhalt liefern, den die Online-Portale dann verbreiten. Der Umbruch des Verlagswesens vollzieht sich ständig und unaufhaltsam. Gleichwohl geht der immer wieder angestimmte Abgesang auf traditionelle Druckerzeugnisse wie Buch, Zeitung und Zeitschrift, tatsächlich weit an der Realität vorbei.</p>
<p><a href="http://www.dbresearch.de/PROD/DBR_INTERNET_DE-PROD/PROD0000000000262885.pdf" target="_blank">Hier </a>können Sie die Studie kostenfrei downloaden.</p>
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