
(04.07.2008 -vum) Seit der ersten Ausgabe im September 2004, die beinahe von Null aus startete, ist es der Fachzeitschrift IT-Administrator aus dem Heinemann Verlag in München gelungen, kontinuierlich Abonnenten hinzuzugewinnen und sich trotz seines vergleichweise hohen Preises erfolgreich auf dem Markt zu etablieren.
Die gesamte verkaufte Auflage lag im Quartal I/2008 bei 2.879 Exemplaren und die Aboauflage bei 2.410, was einer Steigerung um 13,63% gegenüber dem Vorquartal entspricht.
Laut der aktuellen Leseranalyse Computerpresse - LAC 2008 hat der IT-Administrator als mit Abstand jüngster und mit einer verbreiteten Auflage von knapp 10.000 Exemplaren kleinster Titel ansehnliche 69.000 Leser pro Ausgabe vorzuweisen. Davon gehören 51% zu den sogenannten ITK-Investitionsentscheidern. 39.000 Leser gaben an, jede einzelne der 12 Ausgaben im Jahr zu lesen.
Seit 2008 ergänzen Veranstaltungen, eine Usergroup und die Sonderheft-Reihe, mit speziellen Themen wie Systemtuning oder Betrieb und Wartung von Exchange-Servern, das Magazin.
Während viele Print-Titel über andauernden Leser- und Abonnentenschwund klagen, setzt der IT-Administrator einfach nur konsequent das um, was unter anderem Roland Berger in der Studie "Totgesagte leben länger" propagiert (genaue Bestimmung der Zielgruppe und konsequente Orientierung an ihr hinsichtlich Themen, Sprache, Gestaltung und Vertrieb, Besetzung einer Marktnische, umfangreiches Zusatzgeschäft und "Cross Media" - eigentlich alles Binsenweisheiten, möchte man meinen) und hat damit Erfolg. Und das sogar mit einer Leserschaft von der man meinen müsste, dass sie Papier nur noch vom Hörensagen kennt. org