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	<title>fachmedien.net &#187; Stefan Winterbauer</title>
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	<description>Informationsportal für die Fachmedienbranche</description>
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		<title>Ist die IVW eigentlich noch zeitgemäß, Herr Rüsch?</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 07:53:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Winterbauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der oberste Auflagenprüfer der IVW Hans-Günther Rüsch im Interview
Zum Ende jedes Quartals beginnt in den Verlagshäusern das große Zittern: Wie schneiden die eigenen Titel in der Auflagenstatistik der IVW (Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern) ab? Die Auflagenstatistik ist eine extrem sensible Angelegenheit. Wer gewinnt, brüstet sich mit Anzeigen und Pressemitteilungen. Wer verliert, verfällt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><img class="alignleft size-full wp-image-10056" style="margin: 10px;" title="Hans-Günther Rüsch" src="http://fachmedien.net/wp-content/uploads/2010/03/2010-03-09_085143.jpg" alt="" width="200" height="226" align="left" />Der oberste Auflagenprüfer der IVW Hans-Günther Rüsch im Interview</strong></p>
<p>Zum Ende jedes Quartals beginnt in den Verlagshäusern das große Zittern: Wie schneiden die eigenen Titel in der Auflagenstatistik der <a href="http://www.ivw.de" target="_blank">IVW</a> (Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern) ab? Die Auflagenstatistik ist eine extrem sensible Angelegenheit. Wer gewinnt, brüstet sich mit Anzeigen und Pressemitteilungen. Wer verliert, verfällt in eisiges Schweigen. Wenn Titel Auflage verlieren fürchten Verlage zudem, dass wichtige Werbekunden abwandern. <span id="more-10050"></span>Darum wird die Auflage gerne mit verbilligten Sonder-Exemplaren oder rabattierten Bordverkäufen an Fluglinien „geschönt“. Änderungen an IVW-Richtlinien sind stets eine hoch politische Angelegenheit, denn die IVW wird von den Medienunternehmen selbst sowie von Media- und Werbeagenturen getragen. In zahlreichen Gremien wird darüber gewacht, dass keiner den anderen übervorteilt. Fachmedien.net sprach mit Hans-Günther Rüsch, dem Leiter Auflagenprüfung der IVW, darüber, wie zeitgemäß die Auflagenkontrolle heute noch ist, und wie sich die Auflagenstatistik künftig entwickeln könnte.</p>
<p><strong><em>Welchen Stellenwert haben IVW-geprüfte Zeitschriften bei der Auswahl des Werbemediums in Agenturen?</em></strong></p>
<p>Nach wie vor hat die IVW einen hohen Stellenwert bei den Agenturen, denn ohne eine IVW-geprüfte Auflage schafft es kaum ein Titel, sich in den Mediaplänen der Agenturen zu platzieren. In ihrem 60jährigen Bestehen ist die IVW zu einem festen Fundament in dem Gefüge der Medienwelt einerseits und auf Seiten der Agenturen und Werbungtreibenden andererseits geworden. Dies zeigen auch die vielfältigen Anfragen eben von den Agenturen und Werbungtreibenden &#8211; und das nicht nur in der Zeit rund um den Meldeschluss, also jeweils zu Beginn des neuen Vierteljahres, an dem die Auflagenzahlen des Vorquartals erhoben und veröffentlicht werden.<br />
<em><br />
<strong>Wer nutzt die detaillierten IVW-Auflagendaten noch, außer Agenturen?</strong></em></p>
<p>Nahezu alle Branchendienste greifen die von der IVW veröffentlichten Auflagenzahlen auf und analysieren und kommentieren diese, und zwar bis in die einzelnen Segmente und deren Titel hinein, z.B. Programmzeitschriften, Frauenzeitschriften etc. Es lässt sich konstatieren, dass es keinen schnelleren und zuverlässigeren Seismografen im Markt gibt, als die von der IVW bereit gestellten validen Daten; hier lässt sich innerhalb eines Quartals bzw. im Vergleich mit dem Vorjahresquartal vieles ablesen. Nämlich: wo steht der Titel, wie hat er sich entwickelt, gibt es Verschiebungen in den einzelnen Auflagenrubriken? Aber auch die Anfragen der Agenturen mit Blick auf die jeweiligen Auflagenkategorien haben in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen, und zwar dahingehend, salopp formuliert, was ist wo drin, also welche Auflagenrubrik enthält welche Exemplare &#8211; dies bekommt insbesondere natürlich dann eine Relevanz, wenn die Verlage neue Vertriebswege einschlagen oder neue Vertriebsmodelle im Markt etablieren wollen.<br />
<em><br />
<strong>Gibt es nicht längst viel feinere Werkzeuge der Medienmessung als das Zählen der Auflage? </strong></em></p>
<p>Es wird viel über Reichweite, Kontakthäufigkeit, Kontaktqualität etc. gesprochen; dabei sind die IVW-Daten zur Selbstverständlichkeit im Media-Alltag geworden, weil sie in kurzer Folge bereit gestellt werden. Und diese einzelnen Werte stehen in keinem Konkurrenzverhältnis; sie haben unterschiedliche Ausgangspunkte und Erhebungsmethoden. Die Vollerhebung der Durchschnittsauflage steht beispielsweise der Marktforschung durch Befragung gegenüber. Im Gesamtkonzert werden sie jedoch alle zur grundlegenden Bedeutung bei den Agenturen und der werbungtreibenden Wirtschaft für deren Analysen und Mediapläne.</p>
<p><strong><em>Es scheint einen Trend hin zu Zeitschriften für die Nische zu geben. Die Verlage, die hoch spezialisierte Titel herausgeben, kennen in der Regel auch ihre Zielgruppe sehr genau. Wird die IVW da irgendwann nicht überflüssig?</em></strong></p>
<p>Ein klares Nein! Ganz im Gegenteil: Denn gerade in engen Märkten ist größtmögliche Transparenz unumgänglich. Wie entwickelt sich ein Titel in der Nische &#8211; wie entwickelt sich die Nische oder das Segment insgesamt? Allein die Verlage selbst benötigen die Zahlen zur Erfolgskontrolle, Marktbeobachtung und zum direkten Vergleich im Wettbewerbsumfeld.</p>
<p><strong><em>Wie wird die Neutralität der IVW gewahrt, wenn Verleger bei den Satzungen mitsprechen dürfen?</em></strong></p>
<p>Hier sollten wir unseren Blick zurück auf den Anfang der IVW richten: Die Vertreter der Zeitungs- und Zeitschriftenverleger haben bereits im Gründungsjahr 1949 erkannt, dass die Kenntnis der Auflagenhöhe für die Werbungtreibenden unentbehrlich ist und haben die Bemühungen um die IVW nicht nur mitgetragen, sondern auch vorangetrieben. Am runden Tisch der Werbewelt sitzen heute also alle am Werbegeschehen Beteiligten: Verlage, Werbeagenturen, Werbungtreibende, Industrie und Handel, die paritätisch ihre Interessen einbringen und so zu einem Funktionieren der IVW beitragen. Insofern sind Partikularinteressen, weder von der einen noch von der anderen Seite, kaum durchsetzbar.</p>
<p><strong><em>Wo sieht sich die IVW bei künftig sinkenden Auflagen? Haben die Verlage neue Modelle von Prüfungen im Kopf?</em></strong></p>
<p>Dies ist bislang nicht an uns herangetragen worden. Ich sehe hier auch nicht die sinkenden Auflagen in Teilbereichen der Mediengattungen oder -segmente als Motor für neue Prüfungsmodelle, da sich diese in den letzten Jahrzehnten bewährt haben. Vielmehr wäre, wenn überhaupt, eine weitere Differenzierung von Auflagenkategorien denkbar &#8211; zu bedenken ist hier jedoch, dass der Markt und die Nutzer nicht mit Daten &#8220;überflutet&#8221; werden, die dann kaum noch zu handhaben sind. Der Kern der Botschaft lautet also: Klare Kriterien für die jeweilige Auflagenrubrik. Dieser Anforderung ist die IVW ja auch nachgekommen, indem sie den Regelleitfaden für die IVW-Auflagenkontrolle publiziert hat.</p>
<p><strong><em>Wie könnten weiteren Differenzierungen der Auflagenkategorien aussehen?</em></strong></p>
<p>Nun, diese Frage wäre wohl eher an die Verlage und Agenturen zu richten, welche weitergehenden Differenzierungen des Zahlenwerks sie an die IVW stellen. Dennoch will ich Ihnen eine Antwort nicht schuldig bleiben: Denkbar wäre z.B. eine Aufsplittung des Sonstigen Verkaufs nach regelmäßig festen Beziehern und Einzelbeziehern. Aber lassen Sie mich nochmals ausdrücklich betonen, dass diesbezüglich gegenwärtig nichts in der Planung ist.</p>
<p><strong><em>Warum fürchten sich so viele Verlagsleute vor den Prüfungen &#8211; auch wenn sie eine &#8220;saubere Weste&#8221; haben?</em></strong></p>
<p>Dies ist keine Furcht, zumindest dann, wenn die Verlage eine &#8220;weiße&#8221; Weste haben, und dies ist wohl überwiegend der Fall. In vielen Köpfen von Nicht-Mitgliedern hat sich, völlig zu Unrecht, festgesetzt, eine IVW-Prüfung sei mit erheblichen Kosten verbunden. Dies ist definitiv nicht der Fall. Nehmen wir einmal ein, zwei Beispiele: Ein Titel der Fachpresse hat eine Druckauflage bis 20.000 Exemplare, so liegt der Jahresbeitrag bei 445 Euro; bei einer Druckauflage bis 50.000 Exemplare liegen die Kosten einer Auflagenkontrolle durch die IVW bei 662 Euro. Unbestritten ist natürlich, dass der Verlag einen nicht unerheblichen organisatorischen Aufwand für die Auflagenprüfung erbringen muss.</p>
<p><em><strong>Welche Möglichkeiten gibt es, unsaubere Praktiken bei der Auflagen-Angabe zu sanktionieren</strong>?<br />
</em><br />
Lassen Sie uns zunächst den Fokus darauf richten, was die Ursachen von unrichtigen Auflagenmeldungen sind. Es ist meist ganz einfach: Häufig liegt ein Rechenfehler, Übertragungsfehler, Fehlinterpretation der Richtlinien für die Auflagenkontrolle vor. Dies lässt sich schon aus der Analyse der regelmäßig von der IVW bereit gestellten Korrekturdateien ablesen; in den allermeisten Fällen gibt es Verschiebungen von der einen in die andere Auflagenrubrik, also z.B. von den Abonnements zum Sonstigen Verkauf, da die Bedingungen hierfür nicht erfüllt werden &#8211; aber auch umgekehrte Berichtigungen sind nicht ungewöhnlich. Treten solche Fälle natürlich öfter oder dauerhaft auf, greifen die von der Satzung vorgesehenen Sanktionsmaßnahmen, nämlich Rüge oder Ausschluss durch den Verwaltungsrat mit einer zweijährigen Aufnahmesperre. Da jedoch grundsätzlich kein Verlag mit seinem Titel in der Korrekturdatei veröffentlicht werden will, ist die Berichtigung in den allermeisten Fällen schon Sanktion genug. Die sich anschließenden Auflagenmeldungen werden wieder mit größter Sorgfalt erstellt, um den Prüfungsanforderungen zu genügen.</p>
<p><em><strong>Was ist überhaupt erlaubt und was nicht? Oft ist die Rede davon, dass Verlage &#8220;sonstige Auflage&#8221; aufbauen oder Exemplare ins Ausland liefern, um die Auflage kurzfristig zu beschönigen.</strong><br />
</em><br />
In den<a href="http://www.ivw.de/index.php?menuid=13" target="_blank"> IVW-Richtlinien</a> und den Durchführungsbestimmungen hat die IVW den Rahmen festgelegt, was zulässig ist und welche Bedingungen und Nachweise für die jeweiligen Auflagenrubriken erforderlich sind. Ob der Sonstige Verkauf als Stabilisierungsinstrument für den Gesamtverkauf einer Zeitschrift herangezogen wird, lässt sich für den Nutzer recht einfach ermitteln, indem er einen Vergleich der Auflagenzahlen über einen längeren Zeitraum erstellt.  Grundsätzlich sollte sich der Betrachter jedoch nicht davon leiten lassen, dass der Sonstige Verkauf ausschließlich &#8220;minderwertige&#8221; Exemplare enthält &#8211; hier sind durchaus qualifizierte Stückmengen enthalten. Häufig werden zur Erschließung neuer Zielgruppen oder Vertriebswege vergünstigte Exemplare im Markt platziert, die jedoch vor dem Hintergrund der Abgabepreise im Sonstigen Verkauf zu rubrizieren sind.</p>
<p><strong><em>Ist die Veröffentlichung in Quartalen noch zeitgemäß? Braucht man nicht eine schnellere Auflagen-Erfassung?</em></strong></p>
<p>Natürlich sollte man regelmäßig überprüfen, ob das, was geleistet wird, noch zeitgemäß ist. Zuletzt hat sich der Organisationsausschuss Presse vor einigen Jahren diesem Thema gewidmet mit dem Ergebnis, dass die quartalsweise Veröffentlichung von Auflagenzahlen zukunftsfähig ist. Im Übrigen gibt es seit 1996 auf freiwilliger Basis das zusätzliche Verfahren der heftbezogenen Auflagenmeldungen, an dem sich gegenwärtig rund 150 Titel beteiligen. Hier kann der Verlag dem Markt bereits vier Wochen nach Angebotsende seines Objektes die aktuellen Auflagenzahlen präsentieren. Wenn es von Seiten der Agenturen oder der Verlage, insbesondere für den intramedialen Wettbewerb gewünscht werden sollte, wird die IVW dies kurzfristig auch umsetzen können.</p>
<p><em>Das Interview führte Stefan Winterbauer</em></p>
<p><strong><em><a href="http://fachmedien.net/wp-content/uploads/2010/03/2009-11-03_102618.png"><img class="alignleft size-full wp-image-10051" style="margin: 10px 20px;" title="Stefan Winterbauer" src="http://fachmedien.net/wp-content/uploads/2010/03/2009-11-03_102618.png" alt="" width="120" height="140" align="left" /></a>Stefan Winterbauer</em></strong> ist fester Autor beim Online-Medienmagazin <a href="http://www.meedia.de/" target="_blank">MEEDIA</a>.  Spezialgebiete: Der digitale Wandel von Printmedien, digitale Geschäftsmodelle,  Netzkultur und Social Web.<br />
Als freier Journalist und Autor schreibt  Winterbauer unter anderem für die “Welt am Sonntag”, “Süddeutsche Zeitung”,  “medium magazin”, “Wirtschaftsjournalist” “acquisa” und seit Anfang November 2009 für  “fachmedien.net”. Darüber hinaus moderiert und hält er Fachvorträge. Stefan  Winterbauer war auch Referent beim <a href="http://www.rheingauer-verlegertag.de/" target="_blank">Rheingauer Verlegertag</a> 2009 mit dem Thema “Der Wandel in der  Marketing orientierten Medienwelt”.</p>
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		<title>Googles neuester Streich: Buzz</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 11:30:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Winterbauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie Google das Social-Web erobern will.
Google hat mit Buzz mal wieder einen neuen Online-Service vorgestellt. Buzz ist eine Art Erweiterung des beliebten Googlemail. Künftig können Nutzer von Googlemail auch so genannte Status-Updates versenden und empfangen. Genau wie bei dem populären Kurznachrichtendienst Twitter oder wie beim Social-Network Facebook. Google versucht mit Buzz, die Funktionen der Social-Web-Welt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://fachmedien.net/wp-content/uploads/2010/02/google_buzz2.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-9605" style="margin: 10px;" title="google_buzz2" src="http://fachmedien.net/wp-content/uploads/2010/02/google_buzz2.jpg" alt="" width="160" height="160" align="left" /></a><strong>Wie Google das Social-Web erobern will.</strong></p>
<p>Google hat mit Buzz mal wieder einen neuen Online-Service vorgestellt. Buzz ist eine Art Erweiterung des beliebten Googlemail. Künftig können Nutzer von Googlemail auch so genannte Status-Updates versenden und empfangen. Genau wie bei dem populären Kurznachrichtendienst Twitter oder wie beim Social-Network Facebook. Google versucht mit Buzz, die Funktionen der Social-Web-Welt mit der guten alten E-Mail zu kombinieren. Das Ziel des Internet-Konzerns ist klar: Man will endlich Anschluss finden beim Trend-Thema Social-Web. Doch das dürfte nicht ganz einfach sein. Selbst für Google.</p>
<p><strong>Zunächst einmal: Was kann Google Buzz?</strong></p>
<p>Eines der wesentlichen Features von <a href="http://www.google.com/buzz" target="_blank">Google Buzz</a> ist das so genannte Auto-Following. Google ermittelt automatisch, mit welchen Mail-Kontakten man am meisten kommuniziert und folgt dann deren Status-Updates. Natürlich kann man die Liste, wem man folgen möchte und wem nicht, jederzeit von Hand anpassen.</p>
<p>Bei den Status-Updates lassen sich Bilder und Videos direkt einbinden. Das ist eine hübsche Funktion, da man bei Twitter z.B. bei Fotos oder Videos stets auf andere Websites umgeleitet wird. Bei Google Buzz lassen sich auch Bilder-Galerien von Foto-Diensten wie Flickr oder Googles eigenem Picasa direkt einbinden, genauso wie Videos oder Artikel aus dem Google RSS-Reader. Google Buzz geht sogar soweit, bei Web-Links automatisch Bilder der verlinkten Website in Buzz anzuzeigen. Hier warnen Kritiker bereits vor möglichen neuen Problemen mit dem Urheberrecht.</p>
<p>Wie bei Facebook auch kann man sich aussuchen, welche Informationen man für wen freigeben möchte. So kann man Fotos nur bestimmten Kontakten zeigen oder man wählt die große Öffentlichkeit, also alle Kontakte aus Googlemail. Wer berechtigt ist, die Inhalte anzusehen, kann sie dann auch kommentieren. Auf diese Weise entsteht ein direkter Dialog abseits der E-Mail.</p>
<p>Als besonderes Feature preist Google an, dass solche Konversationen direkt in der Eingangs-Box von Googlemail angezeigt werden. Was genau daran der Nutzen sein soll, erschließt sich allerdings nicht so ganz.</p>
<p>Mit dem @-Zeichen gefolgt vom Namen eines Kontakts kann man bei Buzz direkt Links, Bilder oder andere Inhalte teilen. Hauptziel von Google war es bei der Entwicklung von Buzz offenbar, das Teilen von Inhalten online zu vereinfachen, es gleichzeitig komfortabler zu machen und mit der klassischen E-Mail zu verzahnen.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="560" height="340" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/yi50KlsCBio&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="340" src="http://www.youtube.com/v/yi50KlsCBio&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><strong>Und was taugt Google Buzz?</strong></p>
<p>Zunächst einmal ist bemerkenswert, dass Google seinem eigenen Tool Wave noch vor dessen offiziellem Start den Todesstoß versetzt. Vor kurzem noch hatte Google Wave, eine Art Mischform aus Mail, Twitter, Blog und Sharing-Dienst, als das Internet-Kommunikationstool der Zukunft gepriesen. Nun wurde Buzz vorgestellt, das im Prinzip nichts anderes ist als ein abgespecktes Wave, das sich einfacher bedienen lässt. Das Wave-Konzept war offenbar zu sophisticated für den 08/15-Nutzer. Aber auch mit Buzz wird es Google nicht einfach haben. Facebook und Twitter sind bereits fest im Social Web etabliert. Die Nutzer sind mit diesen Diensten größtenteils zufrieden. Es gibt keinen triftigen Grund, warum man mit Google Buzz zusätzlich noch eine weitere Plattform fürs Kommunizieren in Echtzeit und das Teilen von Inhalten dazunehmen sollte.</p>
<p>Buzz zeigt wie verzweifelt das Unternehmen versucht, im Social Web Fuß zu fassen. Die Google-Variante eines Social Networks namens Orkut kam nie an die Popularität von Facebook oder MySpace heran. Ob es Google schafft, die Popularität von Twitter einzuholen, ist mehr als fraglich. Und die alte Masche, Unternehmen, die man nicht schlagen kann, aufzukaufen, die funktioniert auch nicht mehr. Als Googles eigener Video-Service nicht in die Puschen kam, kaufte die Suchmaschine kurzerhand YouTube für viel Geld auf und war flugs wieder Marktführer. Facebook und Twitter sind für eine Übernahme aber zu groß. Ganz abgesehen davon, dass beide Firmen auch gar nicht zum Verkauf stehen.</p>
<p>Googles Buzz wird die Web-Welt also vermutlich nicht grundlegend auf den Kopf stellen. Dass dem Online-Primus aus Kalifornien auch nicht alles immer auf Anhieb gelingt, mag dem einen oder anderen aus der klassischen Medienwelt vielleicht sogar tröstlich vorkommen.</p>
<p><strong><em><a href="http://fachmedien.net/wp-content/uploads/2010/01/2009-11-03_1026181.png"><img class="alignleft size-full wp-image-9298" style="margin: 10px;" title="Stefan Winterbauer" src="http://fachmedien.net/wp-content/uploads/2010/01/2009-11-03_1026181.png" alt="" width="120" height="140" align="left" /></a>Stefan Winterbauer</em></strong> ist fester Autor beim Online-Medienmagazin <a href="http://www.meedia.de" target="_blank">MEEDIA</a>. Spezialgebiete: Der digitale Wandel von Printmedien, digitale Geschäftsmodelle, Netzkultur und Social Web.<br />
Als freier Journalist und Autor schreibt Winterbauer unter anderem für die “Welt am Sonntag”, “Süddeutsche Zeitung”, “medium magazin”, “Wirtschaftsjournalist” “acquisa” und seit Anfang November für “fachmedien.net”. Darüber hinaus moderiert und hält er Fachvorträge. Stefan Winterbauer war auch Referent beim <a href="http://www.rheingauer-verlegertag.de" target="_blank">Rheingauer Verlegertag</a> 2009 mit dem Thema “Der Wandel in der Marketing orientierten Medienwelt”.</p>
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		</item>
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		<title>Apples iPad &#8211; Hype und Hoffnung</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Feb 2010 07:50:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Winterbauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie Verlage vom Tablet-Trend profitieren können
Eine Woche ist es nun her, dass Apples CEO Steve Jobs auf großer Bühne seinen neusten Streich präsentiert: Das lange erwartete, von Verlagen geradezu herbeigesehnte iPad, Apples erster Tablet-Computer. Während das iPhone bei seiner Präsentation fast überall einhellige Begeisterung auslöste, sind die Reaktionen beim iPad gespalten. Die einen mäkeln an [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><img class="alignleft size-full wp-image-9507" title="ipad_2up_hometimes2" src="http://fachmedien.net/wp-content/uploads/2010/02/ipad_2up_hometimes2.jpg" alt="" width="210" height="200" align="left" />Wie Verlage vom Tablet-Trend profitieren können</strong></p>
<p>Eine Woche ist es nun her, dass Apples CEO Steve Jobs auf großer Bühne seinen neusten Streich präsentiert: Das lange erwartete, von Verlagen geradezu herbeigesehnte iPad, Apples erster Tablet-Computer. Während das iPhone bei seiner Präsentation fast überall einhellige Begeisterung auslöste, sind die Reaktionen beim iPad gespalten. Die einen mäkeln an technischen Unzulänglichkeiten, andere preisen das Gerät als Revolution und Hoffnungsträger für die notleidende Medienindustrie. Die Wahrheit dürfte, wie so oft, dazwischen liegen.<span id="more-9490"></span></p>
<p>Zunächst: Was ist von der Meckerfront zu halten? Vor allem Tech-Blogger und Apple-Fans <a href="http://meedia.de/nc/details-topstory/article/kritiker--schick--aber-mit-schwachstellen_100025895.html?tx_ttnews%255BbackPid%255D=911&amp;cHash=8a70f17966" target="_blank">kritisieren</a>, was am iPad alles fehlt. Das Gerät besitzt keine Webcam, ist also nicht für Videokonferenzen geeignet, es besitzt auch keine Funktion zum Telefonieren, unterstützt kein Multitasking. Und das iPad unterstützt nach wie vor kein Flash.</p>
<p>Flash ist ein Software-Format, das von der US-Firma Adobe erfunden wurde, und bei zahlreichen Websites eingesetzt wird, um Animationen oder Videofilme abzuspielen. Auch das iPhone unterstützt bereits seit seiner ersten Generation kein Flash. Die banale Erklärung: Apple-Chef Steve Jobs hält nichts von Flash. Bei einer internen Veranstaltung vor Apple-Mitarbeitern soll er die Adobe-Leute als faul <a href="http://www.wired.com/epicenter/2010/01/googles-dont-be-evil-mantra-is-bullshit-adobe-is-lazy-apples-steve-jobs/" target="_blank">bezeichnet haben</a>. Flash sei zu fehlerhaft programmiert und führe zu Abstürzen. Deshalb will IT-Ästhet Jobs es nicht auf seinen Apfel-Maschinen haben. Punkt.</p>
<p>Was das iPad auch nicht hat: Einen Bildschirm, auf dem es sich ermüdungsfrei lesen lässt, wie sie reine elektronische Lesegeräten wie Amazons Kindle bieten. Deren E-Ink-Bildschirme funktionieren ohne Beleuchtung und lassen sich genauso angenehm lesen wie eine Buchseite. Dafür baut sich der Seiteninhalt langsam auf (Video ist unmöglich) und sie funktionieren derzeit nur in schwarzweiß.</p>
<p>Jobs und seiner Design-Truppe kann die Kritik herzlich egal sein, denn sie kommt aus Ecken, die ohnehin nicht als Zielgruppe für das iPad in Frage kommen. Wer telefonieren will oder eine echte Tastatur vermisst, der wird sich ein iPhone oder ein anderes Smartphone und einen Laptop zulegen.</p>
<p>Für sehr viele andere könnte das iPad aber zu einem ganz neuen Umgang mit digitalen Inhalten führen. Und zwar aus folgenden Gründen:</p>
<ul>
<li>Das iPad ist mobiler als ein Laptop. Es lässt sich exzellent in Zügen und Flugzeugen nutzen aber auch in entspannten Freizeitsituationen. Man kann damit auf dem Sofa surfen, einen Film schauen oder Freunden im Restaurant Fotos zeigen.</li>
</ul>
<ul>
<li>Das iPad ist leistungsfähiger als ein Smartphone. Durch den großen Bildschirm entfalten Filme und Fotos erst ihren Charme. Durch die intuitive Bedienung werden auch unterwegs Tätigkeiten wie das Schreiben eines Briefes, einer Mail oder das Gestalten einer simplen Präsentation möglich.</li>
</ul>
<ul>
<li>Das iPad ist deutlich günstiger als ein High-End-Laptop und zieht keine laufenden Kosten nach sich (außer man wählt ein Modell mit Datenvertrag, aber selbst dann sind die Kosten geringer als bei einem Smartphone-Vertrag). Das macht es für viele zu einer echten Alternative.</li>
</ul>
<ul>
<li>Das iPad bringt den Touchscreen noch näher an den Alltag. Während das iPhone und seine Nachahmer mit ihren berührungsempfindlichen Bildschirmen vor allem das Spielzeug von technikbegeisterten Männern sind, spricht das iPad mit seiner großen Fläche, seiner eleganten Erscheinung und intuitiven Bedienung auch Frauen und ältere Nutzer an (und viele Technik-Freaks natürlich trotzdem). Das Gerät könnte dem Touchscreen endgültig zum Durchbruch verhelfen und das Ende der Computer-Maus einläuten.</li>
</ul>
<p>Vor allem Medienunternehmen knüpfen große Hoffnungen an das Gerät. Bei der Präsentation des iPad war die notorisch notleidende „New York Times“ eines der Unternehmen, die erste Programme speziell für Apples Tablet vorstellten. Die iPad-Version der „New York Times“ kam in der ersten Fassung bei der Apple-Präsentation zwar noch etwas uninspiriert daher, aber man erkannte, dass ein Tablet prinzipiell mehr Möglichkeiten der Interaktion und Darstellung bietet als ein normaler Computer. Die Mediennutzung wird, wie Jobs gleich zu Beginn bemerkte, intimer und durch das Herauslösen aus dem Browser könnten Unternehmen das Medien-Erlebnis individueller gestalten &#8211; und dafür vielleicht auch Geld verlangen.</p>
<p>In Deutschland hat Axel Springer mit der elektronischen Testausgabe des E-Magazins der „Welt am Sonntag“ einen Fingerzeig geliefert, wohin die Reise gehen könnte. Das E-Mag der „WamS“ wirkte, als sei es direkt für Geräte wie das iPad konzipiert. Natürlich wird es einige Versuche brauchen, bis die Verlage Inhalte entwickeln, die die neue technische Plattform wirklich adäquat nutzen. Auch für das Format Live-Paper, das die Gruner+Jahr-Tochter Entertainment Media Verlag entwickelt hat, bietet ein Gerät wie das iPad neue Chancen.</p>
<p>Verlage können beim Absatz digitaler Medien nicht nur inhaltlich neue Wege gehen, sondern auch Druckkosten sparen. Vielfach würden auch Kosten für die Produktion von aufwendigen DVD-Beigaben entfallen, vor allem bei Special-Interest-Titeln, die viel mit CDs und DVDs auf Covern arbeiten. Die Inhalte könnten dann direkt übers Internet auf einen Tablet Computer wie das Pad überspielt werden.</p>
<p>Auch  Michael Rzesnitzek, Partner bei der Beratungsfirma OC &amp; C Strategy Consultants sieht in der neuen Geräteklasse große Chancen: „Einer der bislang großen Vorteile von Printmedien ist ihre extreme Praktikabilität und Einfachheit in der Handhabung. Mit Geräten wie dem iPad holen die digitalen Lösungen auch unter diesem Aspekt auf. Darüber hinaus bieten sie beliebige Tiefe der Information, unendliche Auswahl, Bewegtbild, etc. etc..“</p>
<p>Eine eingebaute Erfolgsgarantie bedeutet all dies aber nicht. Höchstens für Apple. Zunächst einmal müssen Medienhäuser, wie zuvor die Musikindustrie, in den sauren Apple beißen und ihre digitalen Erlöse beim iPad mit dem Hardware-Hersteller teilen. Aber ein geteilter Kuchen ist immer noch besser als gar keiner. Und: Für Medienunternehmen und Verlage mit strukturellen Problemen, wie Regionalzeitungsverlagen, wird auch ein Gerät wie das iPad nicht die Rettung bringen.</p>
<p>Die neue Geräteklasse könnte für die Verlagsindustrie stattdessen als Beschleuniger des Wandels wirken. Starke Medien werden durch ein Gerät wie das iPad noch stärker, wenn sie es richtig anpacken. Der Niedergang der Schwachen wird dadurch noch beschleunigt.</p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><em><strong><a href="http://fachmedien.net/wp-content/uploads/2010/02/2009-11-03_102618.png"><img class="alignleft size-full wp-image-9494" style="margin: 10px;" title="Stefan Winterbauer" src="http://fachmedien.net/wp-content/uploads/2010/02/2009-11-03_102618.png" alt="" width="120" height="140" align="left" /></a>Stefan Winterbauer</strong></em> ist fester Autor beim Online-Medienmagazin <a href="http://www.meedia.de" target="_blank">MEEDIA</a>. Spezialgebiete: Der digitale Wandel von Printmedien, digitale Geschäftsmodelle, Netzkultur und Social Web.<br />
Als freier Journalist und Autor schreibt Winterbauer unter anderem für die “Welt am Sonntag”, “Süddeutsche Zeitung”, “medium magazin”, “Wirtschaftsjournalist” “acquisa” und seit Anfang November für “fachmedien.net”. Darüber hinaus moderiert und hält er Fachvorträge. Stefan Winterbauer war auch Referent beim letztjährigen <a href="http://www.rheingauer-verlegertag.de/wp-content/uploads/2009/09/twitter_rvt092.pdf" target="_blank">Rheingauer Verlegertag</a> mit dem Thema “Der Wandel in der Marketing orientierten Medienwelt”.</p>
<p><span style="font-size: xx-small;">Bild: http://www.apple.com/de/</span></p>
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		<title>Zehn Blog-Tipps für Verlage</title>
		<link>http://fachmedien.net/2010/01/zehn-blog-tipps-fuer-verlage/</link>
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		<pubDate>Tue, 26 Jan 2010 08:01:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Winterbauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Für alle, die immer noch nicht bloggen
Das gute alte Weblog scheint schon wieder aus der Mode gekommen. Twitter, Facebook und ortsbezogene Anwendungen wie Foursquare sind in aller Munde. Da wirkt das Weblog fast schon wieder wie ein Medium von vorgestern. Dabei bietet ein Blog gerade für Verlage und andere Medienhäuser viele Chancen, um die eigene [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><img class="alignleft size-full wp-image-9301" style="margin: 10px;" title="© Andres Rodriguez - Fotolia.com" src="http://fachmedien.net/wp-content/uploads/2010/01/2010-01-26_085954.png" alt="" width="200" height="119" align="left" />Für alle, die immer noch nicht bloggen</strong><br />
Das gute alte Weblog scheint schon wieder aus der Mode gekommen. Twitter, Facebook und ortsbezogene Anwendungen wie Foursquare sind in aller Munde. Da wirkt das Weblog fast schon wieder wie ein Medium von vorgestern. Dabei bietet ein Blog gerade für Verlage und andere Medienhäuser viele Chancen, um die eigene Firma bekannt zu machen und den Kontakt zu Geschäftspartnern und Kunden zu pflegen. Wir geben ein paar Tipps für Verlage, die das Bloggen für noch nicht für sich entdeckt haben.<span id="more-9296"></span></p>
<p>Sollte die Entscheidung für ein Unternehmensblog gefallen sein (eine gute Entscheidung!), dann stehen Sie zunächst vor einer Reihe technischer Hürden. Aber keine Angst &#8211; im Vergleich zu anderen IT-Herausforderungen ist der Start eines Blogs vergleichsweise simpel und billig. Zunächst: Entscheiden Sie sich für eine Blog-Software. Die beliebteste Blog-Software ist wohl Wordpress. Und das nicht zu Unrecht. Wordpress ist gratis, bietet eine exzellente Bedienoberfläche, wird ständig weiter entwickelt und ist von Programmierern fast unbegrenzt an eigene Wünsche anzupassen. Es gibt aber noch eine Reihe von weiteren guten Blog-Systemen. Eine Übersicht und weitere technische Hilfestellungen gibt es u.a. <a href="http://sw-guide.de/webdienste-blogging/wie-starte-ich-ein-blog-und-mache-dieses-bekannt/" target="_blank">hier</a>.</p>
<p>In diesem Artikel soll es nun weniger um den technischen Aspekt des Bloggens gehen, sondern vielmehr darum, wie die Weblog-Premiere strategisch angepackt wird.</p>
<p>Jetzt aber los, mit den Blog-Tipps</p>
<p><strong>Finger weg von Content Management Systemen!</strong><br />
Zahlreiche Content-Management-Systeme (CMS), wie etwa das weit verbreitete TYPO3, bieten auch die Möglichkeit, Weblogs zu implementieren und zu verwalten. Davon ist abzuraten. Zwar lassen sich mit CMS auch Weblogs betreiben, die Bedienung ist aber meist suboptimal, es gibt wesentlich weniger Einstellungs- und Kontrollmöglichkeiten als bei „echter“ Blog-Software und zahlreiche Blog-typische Funktionen wie Kommentarverwaltung oder Trackbacks (automatische Verweise auf andere Blog-Artikel) sind von den CMS, wenn überhaupt, nur der mäßig gelöst.</p>
<p><strong>Definieren sie Ziele, die mit dem Blog erreicht werden sollen!</strong><br />
Dies können „weiche“ Ziele sein, wie eine Verbesserung des Images der Firma oder verbesserte Kommunikation mit den Kunden oder ein Motivationsschub für die eigenen Mitarbeiter. Sie können aber auch „harte Ziele“ definieren. Zum Beispiel eine bestimme Online-Reichweite, die mit dem Blog erreicht werden soll, bestimmte Werte in Kunden-Befragungen, die verbessert werden sollen, ein Rückgang von Beschwerden etc.</p>
<p><strong>Benennen Sie für jedes Blog einen Verantwortlichen!</strong><br />
Die Erfahrung zeigt, dass auch Gemeinschaftsblogs meistens nur dann gut funktionieren, wenn sich jemand konkret verantwortlich fühlt. Dieser Blog-Beauftragte sollte sich mit der Aufgabe identifizieren und  kompetent sein. Das heißt er oder sie betreibt vielleicht schon ein privates Weblog, steht Social-Media-Themen generell aufgeschlossen gegenüber und hat vor allem Lust, ein Firmenblog zu betreuen. Es nützt nichts, altgediente Mitarbeiter, die keine Affinität zum Medium haben, zu zwingen, jetzt auch noch ein Weblog zu betreuen.</p>
<p><strong>Öffnen Sie das Blog für alle Mitarbeiter!</strong><br />
Trotzdem sollte das Weblog offen für die Mitarbeit von allen Kollegen sein. Falls ältere Kollegen oder solche aus anderen Abteilungen neugierig werden, dürfen diese ruhig auch ermuntert werden, mal einen Blog-Beitrag zu verfassen. Der Blog-Verantwortliche sollte weniger erfahrene Kollegen bei der Hand nehmen, technisch unterstützen und auch den einen oder anderen Handgriff übernehmen.</p>
<p><strong>Definieren Sie, wie „offen“ Sie kommunizieren wollen!</strong><br />
Klären sie mit ihrem Blog-Verantwortlichen genau, welche Ziele verfolgt werden und welchen Grad an offener Kommunikation Sie wünschen. Vor allem sollte klar festgelegt werden, was nicht (!) ins Firmen-Blog gehört. Um spätere Missverständnisse zu vermeiden, legt man am besten eine schriftliche „Do‘s and Don‘ts“ Liste an, die alle Beteiligten vorher absegnen.</p>
<p><strong>Geben Sie ihren Firmen-Blogger Freiraum!</strong><br />
Klären Sie auf jeden Fall, wie die Tätigkeit als Blog-Verantwortlicher mit den übrigen Aufgaben des jeweiligen Kollegen in Einklang zu bringen ist. Machen Sie nicht den Fehler und lassen Sie diesen Punkt offen, nach dem Motto: „Das Blog macht der dann so nebenher.“ Das schafft Frust. Wenn Sie dem Blog-Verantwortlichen klarmachen, dass die neue Tätigkeit Bestandteil der Arbeitszeit ist oder eventuell sogar zusätzlich vergütet wird, bezeugen Sie Ihre Wertschätzung für seine oder ihre Expertise.</p>
<p><strong>Lassen Sie Ecken und Kanten zu!</strong><br />
Ein Weblog ist ein sehr persönliches Medium, das von der Persönlichkeit seiner Autoren lebt. Streben Sie nicht danach, eine stromlinienförmige „Unternehmens-Schreibe“ durch übertriebenes Redigieren einzuhalten. Verzichten Sie auch auf das Veröffentlichen von Pressemitteilungen oder PR-Texten im Weblog. Die Basis-Währung eines Weblogs ist Glaubwürdigkeit. Wenn Sie dies beherzigen, werden Ihre Kunden dies mit Treue belohnen.<br />
<strong><br />
Keine Angst vor dem Link nach „draußen“!</strong><br />
Noch immer gibt es Unternehmen, die eine fast panische Angst vor dem Link zu anderen Websites zu haben scheinen. Der Gedanke „Mit einem Link schicken wir unsere Leser weg“ ist bereits seit langem überholt, und zwar zurecht. Links sind das Schmieröl für ein funktionierendes Blog. Linken Sie so oft es geht zu anderen Angeboten und Blogs im Web. Auch zur Konkurrenz. Das stärkt ihre Glaubwürdigkeit, macht Sie souverän und attraktiver für Suchmaschinen.</p>
<p><strong>Achten Sie auf regelmäßige Aktualisierungen!</strong><br />
Man muss nicht täglich zig neue Artikel in einem Blog veröffentlichen, aber man sollte darauf achten, dass es regelmäßig etwas Neues zu lesen gibt. Nutzer und Leser sind Gewohnheitstiere. Wenn Ihr Blog zu lange vom Radar der RSS-Reader verschwindet, nimmt man es womöglich nicht mehr wahr. Regelmäßige Aktualisierungen sind auf jeden Fall besser als kurze Eruptionen von vielen neuen Artikeln mit langen Pausen dazwischen.</p>
<p><strong>Vergessen Sie das Geldverdienen!</strong><br />
Sollten Sie auf die Idee kommen, mit Ihrem Firmen-Blog Geld verdienen zu wollen &#8211; vergessen Sie‘s! Dafür sind Weblogs leider (oder zum Glück) überhaupt nicht geeignet. Das Zupflastern eines Blog mit Anzeigen oder Verkaufshinweisen sorgt nur dafür, dass Ihnen Leser (also: Kunden) davonlaufen. Ein Weblog dient dazu, Vertrauen und Verbindung zu Kunden aufzubauen, am eigenen Image zu arbeiten, das Unternehmen zugänglich und sympathisch zu machen. Wenn Ihnen dies alles gelingt, dann fällt hoffentlich auch das Geldverdienen leichter. Aber nicht im Weblog, sondern in Ihrem Kerngeschäft.</p>
<p><em><strong><a href="http://fachmedien.net/wp-content/uploads/2010/01/2009-11-03_1026181.png"><img class="alignleft size-full wp-image-9298" style="margin: 10px;" title="Stefan Winterbauer" src="http://fachmedien.net/wp-content/uploads/2010/01/2009-11-03_1026181.png" alt="" width="120" height="140" /></a>Stefan Winterbauer</strong></em> ist fester Autor beim Online-Medienmagazin <a href="http://www.meedia.de/" target="_blank">MEEDIA</a>. Spezialgebiete: Der digitale Wandel von Printmedien, digitale Geschäftsmodelle, Netzkultur und Social Web.<br />
Als freier Journalist und Autor schreibt Winterbauer unter anderem für die “Welt am Sonntag”, “Süddeutsche Zeitung”, “medium magazin”, “Wirtschaftsjournalist” “acquisa” und seit Anfang November für “fachmedien.net”. Darüber hinaus moderiert und hält er Fachvorträge. Stefan Winterbauer war auch Referent beim diesjährigen <a href="http://www.rheingauer-verlegertag.de/wp-content/uploads/2009/09/twitter_rvt092.pdf" target="_blank">Rheingauer Verlegertag</a> mit dem Thema “Der Wandel in der Marketing orientierten Medienwelt”.</p>
<p><span style="font-size: xx-small;">Bild: © Andres Rodriguez &#8211; Fotolia.com</span></p>
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		<title>Sieben Google-Tipps für Profis</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Jan 2010 07:34:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Winterbauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Von Archiven über Team-Arbeit bis zur wissenschaftlichen  Suche
Google ist längst viel mehr als nur eine Suchmaschine. Das Internet-Vorzeige-Unternehmen aus Kalifornien ist so etwas wie ein One-Stop-Shop für alle Bedürfnisse des Durchschnitts-Surfers. Egal ob Websuche, Textverarbeitung, Bilder-Verwaltung, E-Mail, Nachrichten, RSS-Reader &#8211; Google hat für alles eine Lösung parat, die meistens qualitativ hochwertig ist und dazu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><strong><a href="http://fachmedien.net/wp-content/uploads/2010/01/2010-01-05_083604.png"><img class="alignleft size-full wp-image-8921" style="margin: 10px;" title="Google Deutschland" src="http://fachmedien.net/wp-content/uploads/2010/01/2010-01-05_083604.png" alt="" width="200" height="136" align="left" /></a>Von Archiven über Team-Arbeit bis zur wissenschaftlichen  Suche</strong></div>
<p>Google ist längst viel mehr als nur eine Suchmaschine. Das Internet-Vorzeige-Unternehmen aus Kalifornien ist so etwas wie ein One-Stop-Shop für alle Bedürfnisse des Durchschnitts-Surfers. Egal ob Websuche, Textverarbeitung, Bilder-Verwaltung, E-Mail, Nachrichten, RSS-Reader &#8211; Google hat für alles eine Lösung parat, die meistens qualitativ hochwertig ist und dazu noch gratis. Es gibt aber auch einige Google-Anwendungen, die weniger bekannt, dafür aber umso interessanter für Profis sind. Wir haben einige davon zusammengestellt.<span id="more-8901"></span></p>
<p>Google Archive (<a href="http://www.google.com/archivesearch" target="_blank">www.google.com/archivesearch</a>)<br />
Eine relativ wenig bekannte Funktion von Google News ist das Archiv. Während Google News selbst nur Artikel und Nachrichten anzeigt, die bis zu einigen Monaten zurückliegen, lassen sich über das Archiv auch Meldungen finden, die viele Jahre alt sind. Das Google Archiv ist allerdings nur in englischer Sprache zugänglich, Artikel aus dem deutschsprachigen Web werden aber genauso gut gefunden. Besonders praktisch: Die Ergebnis werden zusammen mit einer Zeitleiste angezeigt, auf der Balken symbolisieren, wie häufig der Suchbegriff in einem bestimmten Zeitraum gefunden wurde. Ein unverzichtbares Hilfsmittel für jede Online-Recherche.</p>
<p>GSpace <a href="http://www.getgspace.com" target="_blank">(www.getgspace.com)<br />
</a>Googles kostenloses E-Mail-Service kennt praktisch jeder. Allerdings kann man aus Googlemail mit einigen Handgriffen eine kostenlose virtuelle Festplatte machen, auf der sich auch Dateien ablegen und verwalten lassen. Dazu braucht man den Web-Browser Firefox mit dem Add-On GSpace. Einmal installiert, lassen sich über den Firefox bequem Dateien bei Googlemail hoch und runterladen. GSpace ist jedoch kein offizielles Google-Angebot. Praktisch ist es trotzdem.</p>
<div>
<p>Google Text &amp; Tabellen (<a href="https://www.google.com/accounts/ServiceLogin?service=writely&amp;passive=true&amp;nui=1&amp;continue=http%3A%2F%2Fdocs.google.com%2F&amp;followup=http%3A%2F%2Fdocs.google.com%2F&amp;ltmpl=homepage&amp;rm=false" target="_blank">docs.google.com</a>)<br />
Google bietet online eine Art Mini-Version von Microsoft Office an. Mit Google Text &amp; Tabellen lassen sich Texte schreiben und verwalten, Präsentationen und Tabellenkalkulationen erstellen. Die kostenlosen Google-Programme verfügen zwar nicht über den Funktionsumfang der Office-Standardprogramme Word, PowerPoint und Excel, für einfache Aufgaben sind sie jedoch völlig ausreichend. Der eigentliche Clou ist die Möglichkeit, gemeinsam mit anderen an einem Dokument arbeiten zu können. Es können sogar mehrere Teilnehmer gleichzeitig ein und denselben Text bearbeiten. Google speichert und protokolliert dabei alle Änderungen, die von jedem Team-Mitglied gemacht werden. Ein tolles Werkzeug, wenn Teams an verschiedenen Orten gemeinsam an einem Dokument arbeiten. Und jede Wette: Die hausinterne IT-Abteilung bekommt das mit dem gleichzeitigen Arbeiten an Dokumenten nicht so gut hin wie Google.</p>
<p>Google Scholar (<a href="http://scholar.google.de/" target="_blank">scholar.google.de</a>)<br />
Google Scholar ist so etwas wie die wissenschaftliche Variante der normalen Google-Suche. Der Dienst durchforstet wissenschaftliche Bücher, Aufsätze, Doktorarbeiten, Zusammenfassungen und Zitate. Das Material wurde Google von akademischen Verlagen, Universitäten, Berufsverbänden und weiteren Bildungseinrichtungen zur Verfügung gestellt. Wer ein sehr spezielles Thema recherchiert und mit normaler Web-Suche nicht mehr weiterkommt, der wird vielleicht bei Google Scholar fündig.</p>
<p>Google Sites (<a href="https://www.google.com/accounts/ServiceLogin?continue=https%3A%2F%2Fsites.google.com%2F&amp;service=jotspot&amp;passive=true&amp;ul=1">sites.google.com</a>)<br />
Noch ein Google-Hilfsmittel, das sich hervorragend für kleinere, mittlere und vor allem dezentrale Unternehmen oder Organisationen eignet. Mit Google Sites kann man mit wenigen Klicks eigene Websites erstellen. So lässt sich beispielsweise im Handumdrehen eine Homepage für den eigenen Verein gestalten. Für Firmen ist Google Sites interessant, da man hier sehr einfach Projekt-Wikis oder ein Intranet gestalten kann. Allerdings muss man sich stets im Klaren sein, dass die Inhalte, die man hier eingibt, bei Google gespeichert werden. So lange es sich aber um keine vertraulichen oder hoch sensiblen Daten handelt, kann man solche Google Hilfsmittel ruhigen Gewissens empfehlen. Bisher ist von Google noch kein Daten-Skandal bekannt geworden.</p>
<p>YouTube Direct (<a href="http://www.youtube.com/direct" target="_blank">www.youtube.com/direct</a>)<br />
YouTube Direct ist ein noch relativ neuer Service von Googles Video-Tochter YouTube. Betreiber von Websites können bei YouTube Direct die komplette YouTube-Infrastruktur und Benutzeroberfläche nutzen, um Videos auf der eigenen Website einzustellen und von Nutzern hochladen zu lassen. Die Funktionen von YouTube Direct wurden hier bereits in einem eigenen Beitrag ausführlich behandelt.</p>
<p>Was die Google Suche noch alles kann&#8230;.</p>
<p>Und dann wäre da noch das ganz normale Eingabefeld der Googlesuche, das viel mehr kann, als viele ahnen. Gibt man in das Eingabefeld eine Rechenaufgabe ein, dann wirft einem Google sofort das Ergebnis aus. Man kann Google auch direkt mit Währungsumrechnungen beauftragen (100 USD in Euro) und sofort wird das Ergebnis angezeigt. Das hinzufügen einer Postleitzahl schränkt die Suche auf eben diesen Bereich ein. Auch das Wörtchen „definiere“ wird von der Google Suche bereits verstanden. Wenn man beispielsweise „definiere Liebe“ oder „definiere Glück“ eingibt, wartet die Suchmaschine mit entsprechenden Wörterbuchdefinitionen auf.</p>
<p><em><strong><a href="http://fachmedien.net/wp-content/uploads/2010/01/2009-11-03_102618.png"><img class="alignleft size-full wp-image-8912" style="margin: 10px;" title="Stefan Winterbauer" src="http://fachmedien.net/wp-content/uploads/2010/01/2009-11-03_102618.png" alt="" width="120" height="140" /></a>Stefan Winterbauer</strong></em> ist fester Autor beim Online-Medienmagazin <a href="http://www.meedia.de" target="_blank">MEEDIA</a>. Spezialgebiete: Der digitale Wandel von Printmedien, digitale Geschäftsmodelle, Netzkultur und Social Web.<br />
Als freier Journalist und Autor schreibt Winterbauer unter anderem für die “Welt am Sonntag”, “Süddeutsche Zeitung”, “medium magazin”, “Wirtschaftsjournalist” “acquisa” und seit Anfang November für “fachmedien.net”. Darüber hinaus moderiert und hält er Fachvorträge. Stefan Winterbauer war auch Referent beim diesjährigen <a href="http://www.rheingauer-verlegertag.de/wp-content/uploads/2009/09/twitter_rvt092.pdf" target="_blank">Rheingauer Verlegertag</a> mit dem Thema “Der Wandel in der Marketing orientierten Medienwelt”.</p>
</div>
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		<title>Der unheimliche Erfolg von Phrases bei Facebook</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Dec 2009 21:57:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Winterbauer</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
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		<description><![CDATA[Das schmutzige Geheimnis von Dr. Toast und dem dicken Santa
Das Soziale Netzwerk Facebook wird auch in Deutschland immer populärer. Laut dem Google Ad-Planner erreicht Facebook in Deutschland im November erstmals über zehn Millionen Nutzer, weltweit hat Facebook mittlerweile über 350 Millionen Mitglieder. Eine der Besonderheiten bei Facebook ist die offene Schnittstelle für Programmierer. Im Prinzip [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><span style="letter-spacing: 0px;">Das schmutzige Geheimnis von Dr. Toast und dem dicken Santa</span></strong></p>
<p><a href="http://fachmedien.net/wp-content/uploads/2009/12/FT_XS2.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-8852" style="margin: 10px;" title="Santa: © Lisa F. Young - Fotolia.com" src="http://fachmedien.net/wp-content/uploads/2009/12/FT_XS2.jpg" alt="" width="200" height="200" align="left" /></a>Das Soziale Netzwerk <a href="http://www.facebook.com/" target="_blank">Facebook </a>wird auch in Deutschland immer populärer. Laut dem Google Ad-Planner erreicht Facebook in Deutschland im November erstmals über zehn Millionen Nutzer, weltweit hat Facebook mittlerweile über 350 Millionen Mitglieder. Eine der Besonderheiten bei Facebook ist die offene Schnittstelle für Programmierer. Im Prinzip kann jeder kleine Anwendungsprogramme für die Facebook-Plattform schreiben und dort veröffentlichen, so lange diese nicht gegen allgemeine Regeln verstoßen. Neben allerlei Nützlichkeiten gibt es da freilich auch einiges an Unsinn. Eine der beliebtesten Quatsch-Anwendungen der jüngsten Zeit heißt Phrases und breitet sich auf Facebook in virusartigem Tempo aus. Wer sich auf Facebook herumtreibt und schon mal von dem &#8220;dicken Santa&#8221;, der &#8220;Liebesrübe&#8221; oder &#8220;Dr. Bohne&#8221; gehört hat, der ist auch schon mit Phrases in Berührung gekommen. Hinter den lustigen Sprüchen stecken allerdings handfeste wirtschaftliche Interessen.<span id="more-8844"></span></p>
<p>Die Begegnung mit Phrases läuft immer nach dem gleichen Schema ab. Eine der &#8220;lustigen&#8221; Figuren gibt einem nach dem Zufallsprinzip einen Spruch aus. Die &#8220;Glücksnuss&#8221; beispielsweise könnte sagen: &#8220;Jemand aus deiner Vergangenheit, wird dich erzittern lassen wie ein Wackelpudding.&#8221; Oder: &#8220;Du wirst einen Anruf bekommen, der dir am Anfang nicht so wichtig erscheint.&#8221; Für eher misanthropische Zeitgenossen gibt es die &#8220;Unglücksnuss&#8221;, die Sprüche folgenden Kalibers bereithält: &#8220;Du hast die anale Phase noch nicht überwunden.&#8221; Naja. Schwamm drüber.</p>
<p>Noch beliebter sind Phrases-Anwendung, die vermeintlich Lustiges über Facebook-Freunde kundtun. So gibt der &#8220;dicke Santa&#8221; eher unverbindliche Geschenke-Tipps oder &#8220;Dr. Toast&#8221; verrät angebliche Geheimnisse á la: &#8220;xy war früher Präsident des &#8216;Wir-lieben-die-Schlümpfe-Clubs&#8217;.&#8221;</p>
<p>Harmlose Facebook-Streiche auf Pennäler-Niveau, könnte man denken. Stimmt im Prinzip auch, dahinter stecken aber, wie oft im Internet, knallharte Geschäftsinteressen. Die Phrases-Anwendung ist ein reinrassiger Vertreter des so genannten AAL-Prinzips. AAL bedeutet &#8220;Andere für sich arbeiten lassen&#8221;. Die Nutzer können nämlich mit wenigen Handgriffen selbst immer neue Variationen vom dicken Santa, dem rosa Elefanten, der Liebesrübe, Dr. Bohne und wie sie alle heißen, auf die Nutzerschar loslassen. Ein Verzeichnis bei Facebook zählt bis dato über 14.300 solcher Phrases-Anwendungen.</p>
<p>Phrases bei Facebook hat mittlerweile über 3,1 Millionen Nutzer, Tendenz steigend. Denn wenn man einmal von einem &#8220;Freund&#8221; bei Facebook angefixt wurde, besteht ein starker Impuls selbst auch mitzumachen. Ist ja im Prinzip auch nur ein harmloser Spaß. Aber einer, der nach Spam riecht. Spam, das sind diese unerwünschten Werbe-Emails, die man mittlerweile zu genüge kennt. Denn die Ergebnis- und Eingabeseiten von Dr. Toast, Liebesrübe und Co. sind zugepflastert mit Werbung von der nicht unbedingt seriösesten Sorte. So wirbt dort u.a. einer der berüchtigten Internet-IQ-Tests. Das ist eine virtuelle Bauernfängerei, bei der Nutzer mit einem der beliebten IQ-Tests geködert werden. Am Ende soll man zur Übermittlung des Ergebnisses seine Handynummer eingeben und schwups hat man ein Klingelton-Abo oder Ähnliches abgeschlossen.</p>
<p>Auch die sehr beliebten Social Games wie Farmville oder Mafia Wars, bei denen man u.a. mit Hilfe seiner Facebook-Freunde einen Bauernhof bewirtschaften oder sich in einen Gangster-Krieg stürzen kann, wurden teilweise mit solch unseriöser Werbung in Verbindung gebracht. Der Anbieter der beliebtesten Social Games, Zynga, hat sich mittlerweile davon distanziert und versprochen, keine Werbekunden mit halbseidenen Angeboten mehr anzunehmen. Auch bei Facebook selbst werden derlei Aktivitäten misstrauisch beäugt. Die Firma braucht zwar dringend Werbe-Erlöse, auf Dauer könnte ein Imageverlust durch unseriöse Anzeigenkunden aber mehr Schaden anrichten als Geld in die Kasse spülen.</p>
<p><em><strong><img class="alignleft size-full wp-image-8848" style="margin: 10px;" title="Stefan Winterbauer" src="http://fachmedien.net/wp-content/uploads/2009/12/2009-11-03_1026183.png" alt="Stefan Winterbauer" width="120" height="140" />Stefan Winterbauer</strong></em> ist fester Autor beim Online-Medienmagazin <a href="http://www.meedia.de" target="_blank">MEEDIA</a>. Spezialgebiete: Der digitale Wandel von Printmedien, digitale Geschäftsmodelle, Netzkultur und Social Web.<br />
Als freier Journalist und Autor schreibt Winterbauer unter anderem für die “Welt am Sonntag”, “Süddeutsche Zeitung”, “medium magazin”, “Wirtschaftsjournalist” “acquisa” und seit Anfang November für “fachmedien.net”. Darüber hinaus moderiert und hält er Fachvorträge. Stefan Winterbauer war auch Referent beim diesjährigen<a href="http://www.rheingauer-verlegertag.de" target="_blank"> Rheingauer Verlegertag</a> mit dem Thema “Der Wandel in der Marketing orientierten Medienwelt”.</p>
<p><span style="font-size: xx-small;">(Bildnachweis: Santa: © Lisa F. Young &#8211; Fotolia.com)</span></p>
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		<title>Zehn Weblogs, die für Qualität bürgen</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Dec 2009 08:29:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Winterbauer</dc:creator>
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Diskussion um Qualität im Internet
Die Diskussion um Qualität in den Medien und in Weblogs ist vielstimmig und mit Vorurteilen beladen. Vertreter traditioneller Medien schimpfen gerne auf Weblogs, die so genannten Tagebücher im Internet, die angeblich nur wiederkäuen und abschreiben, was vorzugsweise gedruckte Qualitätsmedien zuvor mit großem Zeit- und Kostenaufwand recherchiert haben. Und natürlich gibt es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-8731" style="margin: 10px;" title="Qualität" src="http://fachmedien.net/wp-content/uploads/2009/12/2009-12-15_092424.png" alt="Qualität" width="200" height="196" align="left" /></p>
<p><strong>Diskussion um Qualität im Internet</strong></p>
<p>Die Diskussion um Qualität in den Medien und in Weblogs ist vielstimmig und mit Vorurteilen beladen. Vertreter traditioneller Medien schimpfen gerne auf Weblogs, die so genannten Tagebücher im Internet, die angeblich nur wiederkäuen und abschreiben, was vorzugsweise gedruckte Qualitätsmedien zuvor mit großem Zeit- und Kostenaufwand recherchiert haben. Und natürlich gibt es diese Weblogs, die fast nur kommentieren und wiederkäuen, aber das ist eben auch nur eine Seite. Daneben gibt es zahlreiche lesenswerte Weblogs, die eigene Akzente setzen, eigene Sichtweisen und Stilformen einbringen und oft von der breiten Medienöffentlichkeit unbemerkt einen Qualitätsstandard in ihrer Nische erreicht haben, nach dem sich manches Mainstream-Medium nur die Finger lecken könnte. Wir präsentieren hier beispielhaft zehn lesenswerte Weblogs, subjektiv ausgewählt, die sehr unterschiedlich sind. Aber jedes für sich bürgt für Qualität. <span id="more-8721"></span></p>
<p>- Das Politik-Blog: „Sprengsatz“ (<a href="http://www.sprengsatz.de" target="_blank">www.sprengsatz.de</a>)</p>
<p>Der ehemalige „Bild am Sonntag“-Chefredakteur und Medienberater des CDU/CSU-Kanzlerkandidaten Edmund Stoiber im Wahlkampf 2002, Michael Spreng, zeigt hier, dass ein Politik-Blog in Deutschland sehr wohl funktioniert. Spreng liefert einerseits fundierte Analysen zur aktuellen Tagespolitik, denen man anmerkt, wie gut es tut, wenn einer keine Rücksicht mehr auf redaktionelle Empfindlichkeiten nehmen muss. Das Ergebnis sind oft klare, auf den Punkt formulierte Kommentare zum politischen Tagesgeschehen, wie sie auch eine überregionale Tageszeitung zieren würde. Andererseits packt Spreng aus seinem reichen Erfahrungsschatz in gewissen Abständen die eine oder andere Anekdote aus. Wie das wirklich war bei der Krawattenwahl zum ersten Kanzlerkandidaten-TV-Duell zwischen Stoiber und Gerhard Schröder oder wie Medienmogul Leo Kirch ihn bei der „Bild am Sonntag“ absägen wollte. Mit Zeitverzug bietet er witzige und lehrreiche Einblicke hinter die Kulissen des Politik- und Medienbetriebs.</p>
<p>- Das Pharma-Blog: „Stationäre Aufnahme“ (<a href="http://www.gesundheit.blogger.de" target="_blank">www.gesundheit.blogger.de</a>)</p>
<p>Die Autoren des Weblogs „Stationäre Aufnahme“ befassen sich mit bewundernswerter Detailversessenheit mit den Schnittstellen zwischen Journalismus, PR, Marketing und der Pharmabranche. Die oftmals komplizierten Verflechtungen werden hier mit großer Sachkenntnis aufgedröselt. Das Weblog hat u.a. den Schleichwerbeskandal mit dem omnipräsenten Gesundheits-Experten Hademar Bankhofer und Klosterfrau Melissengeist losgetreten. Auch der peinliche Ausrutscher des WDR mit der verdeckten Marketing-Aktion für eine angebliche Neurodermitis-Salbe in Form einer investigativ daherkommenden TV-Reportage wurde von „Stationäre Aufnahme“ minutiös nachverfolgt und für Leser transparent gemacht. Wer dieses Blog liest, erfährt mehr über die Verflechtungen der Pharmaindustrie mit Medien und Marketing als aus jeder deutschen Tageszeitung.</p>
<p>- Das Wirtschafts-Blog: „Weissgarnix“ (<a href="http://www.weissgarnix.de" target="_blank">www.weissgarnix.de)<br />
</a><br />
Es gibt einige sehr gute Weblogs zum Thema Wirtschaft in Deutschland, eines der besten ist „Weissgarnix“. Dabei kommt „Weissgarnix“ eigentlich aus Österreich und der Name ist hier ganz und gar nicht Programm. Die Autoren Thomas Strobl und Frank Lübberding glänzen täglich mit hintergründigen und erkenntnisreichen Texten zum Thema Wirtschaft auf höchstem Niveau. Während in Wirtschaftsteilen von vielen Zeitungen und Magazinen stellenweise PR- und Hurra-Meldungen abgedruckt werden, bietet „Weissgarnix“ oft schon eine tiefergehende Analyse. Das ist manchmal auch schwere Kost, wenn es zum Beispiel um Theorien von Keynes oder Minsky geht, das Thema Inflation in allen Facetten beleuchtet wird oder sich die Autoren die Rolle der Europäischen Zentralbank zur Brust nehmen. Das „Weissgarnix“-Weblog zählt mit zum Besten, was man in deutscher Sprache zum Thema Wirtschaft und Finanzpolitik lesen kann.</p>
<p>- Das „Vermischte“-Blog: „Glaserei“ (<a href="http://www.blog.stuttgarter-zeitung.de" target="_blank"></a><a href="http://blog.stuttgarter-zeitung.de/" target="_blank">blog.stuttgarter-Zeitung.de</a>)</p>
<p>Wie macht der Mann das nur? Der Autor Peter Glaser veröffentlicht in seinem Weblog, das er bei der „Stuttgarter Zeitung“ betreibt Tag für Tag so viele sehens- und lesenswerte Web-Fundstücke, dass einem geradezu schwindelig wird. Oft sind das Fotos, Kunstwerke, Filme, mal eine hellsichtige Anmerkung zur Netzkultur oder purer Spaß. Peter Glasers „Glaserei“ führt einem die schier unerschöpfliche Vielfalt des Web vor Augen. Peter Glaser ist dabei Navigator und Fremdenführer mit dem Auge fürs Poetische und Skurrile.</p>
<p>- Das Sport-Blog: Jens Weinreich (<a href="http://www.jensweinreich.de">jensweinreich.de</a>)</p>
<p>Ähnliches wie über „Stationäre Aufnahme“ oder „Weissgarnix“ könnte man über das Weblog von Jens Weinreich sagen, nur dass es beim Blog des streitbaren Sportjournalisten vorrangig ums Thema Doping geht. Wer sich für die wirklich tiefe Analyse und Original-Statistiken beispielsweise zum Prozess von Eisschnellläuferin Claudia Pechstein interessiert, für den ist Weinreichs Blog die erste Anlaufstelle. Die Diskussionen in den Kommentaren finden auf unglaublich hohem Niveau statt. Für Nicht-Fachleute ist das manchmal schon fast zu viel und zu detailreiche Information, aber es ist gut, dass es solch ein Angebot gibt, für das in keinem Mainstream-Medium Platz wäre.</p>
<p>- Das Medien-Blog: Stefan Niggemeier (<a href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog" target="_blank">stefan-niggemeier.de/blog)</a></p>
<p>Das Blog vom vielfach gepriesenen und ausgezeichneten Medienjournalisten Stefan Niggemeier ist beileibe kein Geheimtipp. Aber auch sein Blog zeichnet sich durch eine grundsätzliche Qualität aus. Niggemeier formuliert brillant in seinen Kritiken. Er klemmt sich mit der Beißwut eines Terriers an seinen Themen fest. Wenn er zum Beispiel die üblen Machenschaften von Call-In-TV-Sendern mit Hilfe von Sende-Protokollen darlegt oder gegen Schlamperei und Interessenskonflikte bei traditionellen und Online-Medien anschreibt, ist das aufklärerischer Journalismus in bestem Sinne.</p>
<p>- Das Internet-Blog: „Netzpolitik.org“ <a href="http://www.netzpolitik.org" target="_blank">(www.netzpolitik.org</a>)</p>
<p>Noch so ein Weblog, das die These, Blogs würden nur von traditionellen Medien abschreiben, ad absurdum führt. Das Gegenteil ist hier der Fall. Das Weblog Netzpolitik.org unter Federführung von Markus Beckedahl, hat zahlreiche Datenschutzskandale der jüngeren Zeit ins Rollen gebracht, u.a. bei der beliebten Online-Community SchülerVZ. Außerdem spielte und spielt Netzpolitik.org eine zentrale Rolle bei der Diskussion um die mittlerweile gekippten Internet-Sperren. Gemeinsam mit einer TV-Produktionsfirma initiierten die Macher vor der jüngsten Bundestagswahl die ironische Online-Video Kampagne „Geh nicht hin!“, die jugendliche Netz-Nutzer dazu auffordern sollte, wählen zu gehen.</p>
<p>- Das Apple-Blog: „FSCKlog“ (<a href="http://www.fscklog.com" target="_blank">www.fscklog.com</a>)</p>
<p>Wer sich für Produkte aus dem Hause Apple interessiert, kommt am Weblog FSCKlog kaum vorbei. Gut geschrieben, aktuell und auf den Punkt wird hier aus der Welt von iPhones und Macs informiert. Aktuelle Gerüchte werden eingeordnet, neue Produkte durchaus kritisch getestet und vorgestellt. Das inhaltliche Angebot von FSCKlog braucht sich hinter dem traditioneller Mac-Medien nicht zu verstecken.</p>
<p>- Das Literatur-Blog: „Melancholie Modeste“ (<a href="http://www.modeste.twoday.net" target="_blank">modeste.twoday.net</a>)</p>
<p>Statt einem der gefühlt hunderttausenden Weblogs, die Bücher besprechen hier eines, das selbst Literatur produziert. Die kleinen Texte der Autorin lassen sich etwas pauschal als poetische Alltagsbeobachtungen zusammenfassen. Die Texte sind mit einer solchen Liebe zur Formulierung und Zartheit verfasst, dass man, einmal begonnen, immer weiterlesen möchte. Ein leises, feines Weblog, ganz weit weg vom lauten Krach und ewigen Ich-Ich-Ich der so genannten Blogosphäre und Medienwelt und gerade darum eine nachdrückliche Empfehlung wert.</p>
<p>- Das Koch-Blog: „Anonyme Köche“ (<a href="http://www.anonymekoeche.net" target="_blank">www.anonymekoeche.net</a>)</p>
<p>So genannte Food-Blogs gibt es wie Sand am Meer. Hier ist ein wirklich außergewöhnliches. Die Anonymen Köche frönen eine hoch stehende Koch- und Esskultur weitab vom Alltags-Einheitsbrei. Hier werden Rebhühner zubereitet, es gibt Ossobuco, Fasan und Apfelstrudel inspiriert vom Tarantino-Streifen „Inglourious Basterds.“ Dieses Weblog ist mit soviel Liebe und Hingabe zur ästhetischen Küche fabriziert, dass allein das Lesen der Texte und Anschauen der Bilder eine wahre Freude ist. Selbst wenn einem das Nachkochen der ambitionierten Gerichte zu aufwendig sein sollte. Die „Anonymen Köche“ setzen auch Maßstäbe in ästhetischer Food-Fotografie. Das hat mittlerweile auch der Verlag Gräfe und Unzer gemerkt und mit den Autoren des Blog ein echtes Kochbuch produziert.</p>
<p><strong><em><img class="alignleft size-full wp-image-8725" style="margin: 10px;" title="Stefan Winterbauer" src="http://fachmedien.net/wp-content/uploads/2009/12/2009-11-03_1026182.png" alt="Stefan Winterbauer" width="120" height="140" />Stefan Winterbauer</em> </strong>ist fester Autor beim Online-Medienmagazin  <a href="http://www.meedia.de" target="_blank">MEEDIA</a>. Spezialgebiete: Der digitale Wandel von Printmedien, digitale  Geschäftsmodelle, Netzkultur und Social Web.<br />
Als freier Journalist und Autor  schreibt Winterbauer unter anderem für die “Welt am Sonntag”, “Süddeutsche  Zeitung”, “medium magazin”, “Wirtschaftsjournalist” “acquisa” und seit Anfang  November für “fachmedien.net”. Darüber hinaus moderiert und hält er  Fachvorträge. Stefan Winterbauer war auch Referent beim diesjährigen <a href="http://www.rheingauer-verlegertag.de/" target="_blank">Rheingauer Verlegertag</a> mit dem Thema “Der Wandel in der  Marketing orientierten Medienwelt”.</p>
<p><span style="font-size: xx-small;">(Bild – © DeVIce</span> – <span style="font-size: xx-small;">Fotolia.com)</span></p>
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		<title>YouTube Direct &#8211; der gratis Video-Baukasten für Medienhäuser</title>
		<link>http://fachmedien.net/2009/12/youtube-direct-der-gratis-video-baukasten-fuer-medienhaeuser/</link>
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		<pubDate>Tue, 08 Dec 2009 07:51:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Winterbauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vor und Nachteile von Googles neustem Video-Service
Vor kurzem hat YouTube ein neues Angebot namens YouTube Direct vorgestellt, das sich derzeit noch in einer Versuchsphase befindet. Anders als YouTube selbst richtet sich YouTube Direct in erster Linie an Medienunternehmen. Kurz gesagt: Mit YouTube Direct kann jedes Unternehmen die Software und Services von YouTube nutzen, um eigene [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><span style="letter-spacing: 0px;">Vor und Nachteile von Googles neustem Video-Service</span></strong></p>
<p>Vor kurzem hat YouTube ein neues Angebot namens <a href="http://www.youtube.com/direct" target="_blank">YouTube Direct</a> vorgestellt, das sich derzeit noch in einer Versuchsphase befindet. Anders als YouTube selbst richtet sich YouTube Direct in erster Linie an Medienunternehmen. Kurz gesagt: Mit YouTube Direct kann jedes Unternehmen die Software und Services von YouTube nutzen, um eigene Leser zu Video-Reportern zu machen. Interessant ist das vor allem für kleinere und mittlere Medienhäuser, die sich keine eigenen Online-Video-Abteilungen leisten können oder wollen.<span id="more-8565"></span></p>
<p>Die Bedienung von YouTube Direct ist für die Nutzer dabei sehr simpel gehalten. Sobald eine Website mit YouTube Direct vernetzt ist, kann man auch über diese Site selbstgedrehte Videos hochladen, ohne direkt YouTube ansteuern zu müssen. Nehmen wir als Beispiel einen regionale oder lokalen Zeitungsverlag: Ein solcher Verlag könnte beispielsweise Leser auffordern, die schönsten Videos von einem Sportfest hochzuladen. Dies würde dann über die Website der Zeitung selbst geschehen, die Hochlade-Menüs könnten im Layout der Zeitung gestaltet sein. Die YouTube-Benutzeroberfläche lässt sich eins zu eins in die Anmutung der eigenen Website einbauen.</p>
<p style="text-align: center;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="560" height="340" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/tgGxi3hiOnY&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="240" height="120" src="http://www.youtube.com/v/tgGxi3hiOnY&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object><br />
<em><span style="font-size: x-small;">Dieses Video stellt die Idee und die Grundzüge von YouTube Direct vor</span></em></p>
<p>Die so veröffentlichten Videos werden gleichzeitig bei YouTube selbst veröffentlicht und dort mit einem Rücklink zu Ursprungssite versehen. Der Zeitungs-Verlag hat dabei die Möglichkeit, hochgeladene Videos vor der Veröffentlichung zu prüfen. Auf diese Weise kann sichergestellt werden, dass kein Unsinn oder rechtlich zweifelhaftes Material auf der eigenen Website veröffentlicht wird. Ob ein Video vorher geprüft werden soll oder nicht, kann man selbst festlegen. YouTube bietet mit YouTube Direct eine so genannt Open Source Schnittstelle an. Das bedeutet, jeder Programmierer, kann den Service nach Gutdünken verändern und anpassen.</p>
<p>Im besten Falle bietet die neue Technik eine ganze Reihe von handfesten Vorteilen, gerade für kleine und mittlere Medienbetriebe:</p>
<p>- YouTube Direct ist gratis. Die Videos werden bei YouTube gespeichert, die ganze Programmierung der Schnittstelle und der Nutzer- und Verwaltungsoberfläche hat bereits YouTube, also Google übernommen.</p>
<p>- YouTube Direct bietet mit der YouTube-Architektur eine erprobte und zuverlässige Methode, Videos zu veröffentlichen und zu speichern. Durch die Rücklinks werden die Videos zudem innerhalb von YouTube auch bekannt gemacht.</p>
<p>- YouTube Direct bietet eine simple und kostengünstige Variante, die eigene Website mit Videos zu füllen. Das macht die Seite attraktiver und erhöht, wenn es gut läuft, die Reichweite.</p>
<p>- Auch Kommentare zu den Videos können über YouTube Direct verwaltet und bei der eigenen Site eingebunden werden. Das schafft zusätzliche Nähe zu den Lesern, bzw. Nutzern.</p>
<p>Also alles eitel Sonnenschein mit YouTube Direct? Nicht ganz. Der Service klingt toll, es gibt aber einige wichtige Einschränkungen, über die man sich im Klaren sein muss:</p>
<p>- Man begibt sich mit YouTube Direct völlig in die Hand von YouTube, bzw. Google. Sollte YouTube auf die Idee kommen, die Nutzungs-Bedingungen zu ändern, muss man dies notgedrungen akzeptieren. Die Videos liegen außerdem auf den YouTube-Servern, man selbst hat keinen echten Zugriff darauf.</p>
<p>- Die Urheberrechte für die Videos liegen bei denen, die sie gedreht haben. Sollte ein Nutzer sich entscheiden, sein Video zu löschen, verschwindet es auch auf der eigenen Site. Das YouTube Direct Verwaltungs-Tool informiert aber in so einem Fall.</p>
<p>- Ganz ohne Programmier-Aufwand geht es nicht. Man muss immerhin die YouTube Direct Schnittstelle an die eigene Website anpassen und braucht jemanden, der das Moderationstool bedient. Um das Moderationstool zu benutzen, muss man sich einen so genannten Google App Engine Account zulegen. Um YouTube Direct nutzen zu können, braucht man also auch ein Minimum an Programmier-Leistung und technisch versiertem Personal.</p>
<p>- Sollten Videos über die eigene Site hochgeladen werden, die sehr hohe Abrufzahlen haben, wird man von Google an den Traffic-Kosten beteiligt. Hier muss man sich genau mit den Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Google AppEngine auseinandersetzen, um keine bösen Überraschungen zu erleben.</p>
<p>- Man kann selbst kein Geld mit den YouTube-Videos verdienen. Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen der YouTube-Schnittstellen, verbieten, eigene Werbung auf YouTube-Videos zu vermarkten.</p>
<p>Google und YouTube starten den Direct Service schließlich nicht aus reiner Menschenfreundlichkeit, sondern weil sie die Reichweite und Relevanz ihrer YouTube-Videos erhöhen wollen. Das Kalkül dahinter ist wohl, dass vor allem verstärkt Videos mit stark lokalem Bezug hochgeladen werden. Diese ließen sich dann eventuell gut über Google-Anzeigen in den Videos vermarkten.</p>
<p style="text-align: center;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/uFt9gapWLMU&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="240" height="120" src="http://www.youtube.com/v/uFt9gapWLMU&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object><em><span style="font-size: x-small;"><br />
Dieses Video zeigt Schritt für Schritt, wie Videos mit YouTube Direct<br />
verwaltet und freigegeben werden können</span></em></p>
<p>Derzeit läuft das Projekt noch in einer Versuchsphase. Erste Partner in den USA sind u.a. die Online-Zeitung „The Huffington Post“, der „San Francisco Chronicle“, die „Washington Post“ und ABC News. Wer sich für YouTube Direct interessiert, findet hier die <a href="http://code.google.com/intl/de-DE/apis/youtube/ytdirect.html" target="_blank">notwendigen Infos,</a> um sofort loszulegen.</p>
<p><strong><em><img class="alignleft size-full wp-image-8598" style="margin: 10px;" title="Stefan Winterbauer" src="http://fachmedien.net/wp-content/uploads/2009/12/2009-11-03_1026181.png" alt="Stefan Winterbauer" width="120" height="140" />Stefan Winterbauer</em> </strong>ist fester Autor beim Online-Medienmagazin MEEDIA. Spezialgebiete: Der digitale Wandel von Printmedien, digitale Geschäftsmodelle, Netzkultur und Social Web.<br />
Als freier Journalist und Autor schreibt Winterbauer unter anderem für die “Welt am Sonntag”, “Süddeutsche Zeitung”, “medium magazin”, “Wirtschaftsjournalist” “acquisa” und seit Anfang November für “fachmedien.net”. Darüber hinaus moderiert und hält er Fachvorträge. Stefan Winterbauer war auch Referent beim diesjährigen <a href="http://www.rheingauer-verlegertag.de/" target="_blank">Rheingauer Verlegertag</a> mit dem Thema “Der Wandel in der Marketing orientierten Medienwelt”.</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Facebook, Xing, wkw, Jabby und Co.</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Dec 2009 08:43:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Winterbauer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Standpunkte]]></category>
		<category><![CDATA[Alexa]]></category>
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		<category><![CDATA[Reichweite]]></category>
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		<description><![CDATA[Die zehn größten Social Networks in Deutschland
Facebook, Xing, StudiVZ und kein Ende. Soziale Netzwerke sind immer noch ein Trend-Thema. Die Websites ziehen Monat für Monat mehr Nutzer in ihren Bann und verzeichnen immer neue Reichweiten-Rekorde. Dabei verdienen die meisten der Reichweiten-Monster noch keinen müden Euro. Wir stellen die zehn populärsten Sozialen Netzwerke in Deutschland vor, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><strong><img class="alignleft size-full wp-image-8477" style="margin: 10px;" title="social networks" src="http://fachmedien.net/wp-content/uploads/2009/12/2009-12-01_094033.png" alt="social networks" width="200" height="188" align="left" />Die zehn größten Social Networks in Deutschland</strong></p>
<p>Facebook, Xing, StudiVZ<em> </em>und kein Ende. Soziale Netzwerke sind immer noch ein Trend-Thema. Die Websites ziehen Monat für Monat mehr Nutzer in ihren Bann und verzeichnen immer neue Reichweiten-Rekorde. Dabei verdienen die meisten der Reichweiten-Monster noch keinen müden Euro. Wir stellen die zehn populärsten Sozialen Netzwerke in Deutschland vor, sortiert nach dem <a href="http://www.alexa.com/topsites/countries;0/DE" target="_blank">Alexa-Traffic-Rank </a>für Deutschland. Der Alexa-Rank wird aus einer Mischung von Besuchern und Pageviews einer Website ermittelt. <span id="more-8454"></span>Da es für viele der vorgestellten Netzwerke keine einheitlichen Daten gibt, bietet die Web-Statistik von Alexa eine der wenigen Möglichkeiten, ein Ranking zu erstellen. Drei Netzwerke ragen dabei heraus: Facebook, das mit Abstand größte, Xing, das profitabelste und Jabby, der unbekannte Riese.</p>
<p><strong>1. Facebook (Deutscher Alexa-Rang: 5)</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Profil:</span><br />
<a href="http://www.facebook.com/" target="_blank">Facebook </a>wurde von dem Harvard-Studenten Mark Zuckerberg und einigen Freunden im Jahr 2004 gegründet. Ursprünglich war es als Online-Plattform gedacht, um mit Kommilitonen in Kontakt zu bleiben. Heute ist Facebook die eierlegende Wollmilchsau unter den Communities, das Netzwerk für alle. Alt und jung finden sich dort, Geschäftspartner, Firmen, Freunde, Familie, Netz-Bekanntschaften &#8211; alle führen ein buntes Miteinander.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Reichweite</span><br />
Facebook ist weltweit das größte Soziale Netzwerk nach so ziemlich allen Standards. Die Zahlen von Facebook weltweit sind erschlagend. So werden pro Monat ca. 1 Milliarde Fotos und 10 Millionen Videos bei Facebook hochgeladen. Die Website zählt nach eigenen Angaben über 300 Millionen Nutzer und ist in 20 Sprachen verfügbar. Facebook ist auch laut <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Facebook-groesstes-deutsches-Social-Network-752881.html" target="_blank">Nielsen </a>mit 6,2 Millionen Mitgliedern das größte Social Network in Deutschland (Stand Juli 2009). Zählt man die drei VZ-Netzwerke von Holtzbrinck (s.u.) zusammen, so kämen diese freilich auf rund 8,7 Mio. Nutzer.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Finanzielles:</span><br />
2008 erwirtschaftete Facebook laut dem US-Technikblog <a href="http://www.techcrunch.com/2009/05/19/facebook-turns-down-8-billion-valuation-term-sheet-claims-2009-revenues-to-be-550-million/" target="_blank">TechCrunch</a> einen Umsatz von rund 280 Mio. Dollar, 2009 werden 550 Mio. Dollar Umsatz erwartet. Für 2010 erwartet Facebook erstmals einen positiven Cashflow über das ganze Jahr hinweg. Offizielle Zahlen gibt es freilich nicht.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Besitzer:</span><br />
Größte Anteilseigner sind Mark Zuckerberg (30 %), der US-Investor Peter Thiel (7 %), die russische Firma Digital Sky Technologies (1,9 %) und Microsoft (1,6 %). Zahlreiche Mitarbeiter halten außerdem Facebook-Anteile</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Das Besondere:</span><br />
Ein wegweisender Schritt für Facebooks Erfolg war die Öffnung der Programmierschnittstellen im Jahr 2007. Dadurch wurde es Programmierern ermöglicht, selbst kleine Programme, Spiele und Anwendungen für die Facebook-Plattform zu schreiben und zu veröffentlichen. Laut Firmenangaben waren im Februar 2009 über 52.000 verschiedene Anwendungen verfügbar. Von der Integration von Fotos und RSS-Feeds über alberne Quiz-Spielchen bis hin zu aufwändigen Spielen.</p>
<p><strong>2. StudiVZ (Deutscher Alexa-Rang: 11)</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Profil:</span><br />
<a href="http://www.studivz.net/" target="_blank">StudiVZ</a> Ist so etwas wie das deutsche Facebook Die Gründer um Ehssan Dariani ließen sich von Layout und Machart des U-Originals „inspirieren“ und brachten StudiVZ als „Studentenverzeichnis“ im Oktober 2005 in Deutschland online. Die Website war wie Facebook in den USA ein Riesenerfolg was die Reichweite und Beliebtheit betrifft. Im Jahr 2007 verkauften die Gründer StudiVZ an die Verlagsgruppe Holtzbrinck für geschätzte 85 Mio. Euro. Ein Rechtsstreit um Plagiatsvorwürfe von Facebook wurde mittlerweile durch Zahlen eines Vergleichs durch die VZ-Gruppe beigelegt.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Reichweite: </span><br />
Laut Nielsen kommt StudiVZ im Juli 2009 auf eine Reichweite von 4,28 Mio. Nutzern. Laut IVW Online kommt StudiVZ im Oktober 2009 auf 183 Mio. Visits und rund 4 Mrd. Klicks (Page Impressions).</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Finanzielles:</span><br />
Nach <a href="http://www.wiwo.de/technik-wissen/studivz-will-schon-2009-in-die-schwarzen-zahlen-kommen-379554/" target="_blank">Plänen </a>vom vergangen Jahr will StudiVZ 2009 den Break Even erreichen. 2010 sollte dann bei einem Umsatz von rund 30 Mio. Euro erstmals Gewinn erwirtschaftet werden. Inwieweit diese Pläne wegen der Finanzkrise mittlerweile Makulatur sind, lässt sich schwer beurteilen. In finanziellen Fragen hält sich die VZ-Gruppe bislang sehr bedeckt. Im Mai und Juni 2009 wurde laut Firmenangaben mit der gesamten VZ-Gruppe erstmals kurzzeitig der Break Even <a href="http://meedia.de/nc/details/article/vz-gruppe-schafft-break-even_100022103.html" target="_blank">geschafft</a>. Konkrete Zahlen oder Prognosen gibt es aber weiterhin nicht.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Besitzer:</span><br />
Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Das Besondere:</span><br />
StudiVZ verdankt die Welt nicht zuletzt die Wortschöpfung „gruscheln“. Dies bedeutet, ein anderes Mitglied virtuell anzustupsen, was als Online-Flirtverhalten gesehen werden darf. Das Wort „gruscheln“ wurde in Studentenkreisen so populär, dass es auch außerhalb von StudiVZ auf dem Campus und anderswo verwendet wurde.</p>
<p><strong>3. Xing (Deutscher Alexa-Rang: 17)</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Profil:</span><br />
Xing hieß früher OpenBC und ist das deutsche Online-Business-Netzwerk schlechthin. Das besondere bei <a href="http://www.xing.com" target="_blank">Xing</a> sind die über 30.000 Fachgruppen und Diskussionsforen, in denen sich vor allem Marketing-Menschen gerne tummeln und virtuell austauschen. Auch viele Xing-Stammtische sind quer durch die Republik verteilt. Gegründet wurde Xing 2003 von Lars Hinrichs, der das Unternehmen Ende 2006 erfolgreich an die Börse brachte.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Reichweite:</span><br />
Xing hat nach eigenen <a href="http://corporate.xing.com/no_cache/deutsch/presse/willkommen/news-detailansicht/article/pressemitteilungbrbusiness-netzwerk-xing-waechst-auf-ueber-8-millionen-mitglieder/138/e62fc4aeaf/" target="_blank">Angaben </a>über acht Millionen Mitglieder (Stand: August 2009).</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Finanzielles:</span><br />
Da Xing börsennotiert ist, sind die <a href="http://corporate.xing.com/fileadmin/image_archive/XING_AG_jahresergebnisse_2008.pdf" target="_blank">Geschäftszahlen </a>hier ausnahmsweise kein Geheimnis. Im Jahr 2008 erwirtschaftete Xing einen Umsatz von 35,27 Mio. Euro, unterm Strich stand ein positives Ergebnis von 7,32 Mio. Euro. Von den rund 8 Millionen Xing-Nutzern sind 635.000 zahlende Premiumkunden (Stand: 30. Juni 2009), die je nach Laufzeit zwischen 3,96 und 5,55 Euro pro Monat zahlen.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Besitzer:</span><br />
Im November 2009 kaufte Hubert Burda Media für 48 Mio, Euro 25,1 Prozent an Xing dem Gründer Lars Hinrichs ab. Der behält 2,6 Prozent und bleibt Minderheitsaktionär. Burda ist damit neuer Mehrheitseigentümer von Xing.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Das Besondere:</span><br />
Mit seinen zahlenden Premiumkunden besitzt Xing im Gegensatz zu vielen anderen Social Networks ein funktionierendes Geschäftsmodell. Bestimmte Features von Xing sind nur zahlenden Kunden vorbehalten. So können nur Premium-Kunden Nachrichten an andere Mitglieder schicken und bestimmte, verfeinerte Such-Funktionen nutzen. Als besonders beliebtes Feature gilt, dass Premium-Kunden angezeigt wird, welche anderen Xing-Mitglieder das eigene Profil angeschaut haben. International ist LinkedIn Marktführer unter den Business-Netzwerken. Wegen der Beliebtheit und hohen Markt-Durchdringung in Deutschland, hat LinkedIn hierzulande jedoch bislang keine Chance gegen Xing. Umgekehrt ist die Expansion von Xing im Ausland auch nicht recht vorangekommen.<br />
<strong> </strong></p>
<p><strong>4. Wer-kennt-wen.de (Deutscher Alexa-Rang: 20)</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Profil:</span><br />
<a href="http://www.wer-kennt-wen.de/" target="_blank">Wer-kennt-wen.de</a> gilt wegen hohen Zuwachsraten als Shooting-Star unter den Social Networks und ist als Netzwerk für „Normalos“ positioniert. Gegründet wurde wer-kennt-wen.de 2006 von den Koblenzer Studenten Fabian Jager und Patrick Ohler.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Reichweite:</span><br />
Nach eigenen <a href="http://static.werkenntwen.de/presse/infos/wkw_Fakten_2009-09.pdf" target="_blank">Angaben </a>hat wkw rund 7 Mio. Nutzer (Stand: September 2009). Laut IVW Online kommt wkw im Oktober 2009 auf 167 Mio. Visits und 4,8 Mrd. Page Impressions. Laut Nielsen kam wkw im Juli auf 5,96 Mio. Nutzer.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Finanzielles:</span><br />
Auch bei wkw herrscht zum Thema Geldverdienen das Schweigen im Walde. Ende 2008 ließ sich Gründer Patrick Ohler mal mit dem kryptischen Satz <a href="http://www.turi2.de/2008/12/18/heute2-wer-kennt-wen-de-springer-waz-5241279/" target="_blank">zitieren</a>: Die Monetarisierung läuft sehr gut an.“ Genaues weiß man nicht.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Besitzer:</span><br />
Im Februar 2009 hat RTL wkw komplett gekauft. Bereits vorher gehörte dem Kölner Sender 49 Prozent. Als Kaufpreis für die restlichen 51 Prozent werden knapp zehn Mio. Euro <a href="http://www.digitalpublic.de/social-network-wer-kennt-wen-de-wird-von-rtl-gekauft-kein-gewinn-in-sicht" target="_blank">spekuliert</a>, genaues ist aber auch hierzu nicht bekannt. Die Gründer sind als Geschäftsführer an Bord geblieben.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Das Besondere:</span><br />
wkw ist vor allem regional in der Provinz stark verankert. So werden regional regelmäßig wer-kennt-wenn-Parties und Treffen organisiert. Auch zur Partnersuche wird wer-kennt-wen.de gerne eingesetzt. Bereits auf der Startseite des Profils gibt es eine Landkarte, die anzeigt, wo in Deutschland die Kontakte wohnen. So wird der regionale Charakter des Netzwerks noch verstärkt.</p>
<p><strong>5. MeinVZ (Deutscher Alexa-Rang: 22)</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Das Profil:</span><br />
<a href="http://www.meinvz.net/" target="_blank">MeinVZ</a> ist der „erwachsene“ Ableger von StudiVZ und ging im Februar 2008 in englischer und deutscher Sprache an den Start. Man wollte auch Nutzer ansprechen, die dem Studi-Alter entwachsen sind oder noch nie eine Uni von innen gesehen haben. Als Generalisten-Netzwerk macht MeinVZ somit direkt Facebook Konkurrenz. Zumindest vom Konzept her. In Sachen Reichweite sind StudiVZ und SchülerVZ eher Facebook-Kaliber. Zumindest in Deutschland.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Reichweite:</span><br />
Laut Nielsen kommt MeinVZ im Juli 2009 auf 3,30 Mio. Nutzer in Deutschland. IVW Online weist für Oktober 2009 114 Mio. Visits und 2,6 Mrd. Page Impressions aus. MeinVZ ist damit das kleinste der drei VZ-Netzwerke.<br />
<span style="text-decoration: underline;"><br />
Finanzielles:</span><br />
Hier gilt das gleiche wie bei StudiVZ und Schüler VZ: Genaue Zahlen gibt es nicht. Angeblich wurde für die ganze Gruppe im Mai und Juni der Break Even geschafft.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Besitzer:</span><br />
Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Das Besondere:</span><br />
MeinVZ ist mit StudiVZ über eine Schnittstelle verbunden. Man kann also als MeinVZ-Mitglied auch StudiVZ-Mitglieder als Kontakt hinzufügen und umgekehrt. Mit SchülerVZ funktioniert dieser Austausch aus Jugendschutzgründen nicht. Die „Kleinen“ sollen unter sich bleiben.</p>
<p><strong>6. MySpace (Deutscher Alexa-Rang: 23)</strong><br />
<span style="text-decoration: underline;"><br />
Profil:</span><br />
Das Social Network <a href="http://www.myspace.com/" target="_blank">MySpace</a> ging aus einem Unternehmen für kostenlosen Speicherplatz im Internet hervor. Tom Anderson machte daraus 2003 die heute bekannte Community. MySpace ist neben Facebook eines der international bekanntesten und populärsten Social Networks. Lange war MySpace die größte Community der Welt, bis Facebook daran vorbeizog. Seit Ende 2006 ist MySpace auch mit einer lokalisierten deutschsprachigen Version online. Hinter der Beliebtheit von den VZ-Netzwerken, Facebook oder wer-kennt-wen fällt MySpace hierzulande aber zurück. MySpace gilt vor allem als Tummelplatz für Teenager und Musikinteressierte.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Reichweite:</span><br />
Laut MySpace selbst kommt das Social Network weltweit auf rund 268 Mio. Nutzer (Stand: September 2009). MySpace war nach Nutzern lange Zeit vor Facebook das weltgrößte Social Network, wurde aber in den vergangenen Monaten von Facebook überholt und es sieht nicht danach aus, als ob sich dieser Trend verändert.<br />
Laut Nielsen kam MySpace im Juli 2009 auf 4,18 Mio. Nutzerin Deutschland. IVW Online weist für MySpace in Deutschland im Oktober 2009 52 Mio. Visits und knapp 640 Mio. Page Impressions aus.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Finanzielles:</span><br />
MySpace wurde im Juli 2005 von Rupert Murdoch für rund 580 Mio. Dollar übernommen. Murdoch fädelte im November 2006 mit Google einen spektakulären Anzeigen-Deal ein. Die Suchmaschine willigte ein, rund 900 Mio. Dollar für die Einbindung der Google-Suche und von Google-Anzeigen zu zahlen. Der Vertrag läuft im Sommer 2010 aus. Angeblich ist man bei Google sehr <a href="http://www.techcrunch.com/2009/05/13/googles-last-myspace-payment-75-million-on-june-20-2010/" target="_blank">unzufrieden </a>mit dem Deal, da MySpace die Erwartungen in Reichweiten-Steigerungen nicht erfüllt hat. Offenbar gab es in dem Vertrag nur relativ weiche Bedingungen an Klickzahlen, die von MySpace recht leicht erfüllt werden konnten. In der Branche wird darum nicht damit gerechnet, dass der Deal erneuert wird, zumal Rupert Murdoch im Zuge seiner Paid-Content-Strategie mittlerweile sogar damit droht, Google von seinen Websites <a href="http://meedia.de/nc/details/article/murdoch-will-google-aussperren_100024453.html" target="_blank">auszusperren</a>.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Besitzer:</span><br />
MySpace gehört zu 100 Prozent zu Fox Interactive Media, der Online-Tochter von Rupert Murdochs News Corp.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Das Besondere:</span><br />
MySpace war von Beginn an ein Tummelplatz für junge Bands und Musiker. Auch heute noch sind dort viele Seiten von Musikern zu finden, die oft ihre Stücke über MySpace vertreiben. Auch Bekannte Stars unterhalten in der Regel MySpace-Seiten, die meistens vom Management oder Fanklubs gepflegt werden.</p>
<p><strong>7. SchülerVZ (Deutscher Alexa-Rang: 24)</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Profil:</span><br />
Das<a href="http://www.schuelervz.net/" target="_blank"> SchülerVZ</a> ging im Februar 2007 aus dem StudiVZ hervor und richtet sich an Schüler von zwölf Jahren bis 21 Jahren. Um Schüler mit den Einstelllungen zu Datenschutz und Privatsphäre vertraut zu machen, hat SchülerVZ die Figur <a href="http://www.schuelervz.net/l/security/videos" target="_blank">Felix </a>erfunden, die in Videos Tipps zur sicheren Nutzung gibt.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Reichweite:</span><br />
Laut der Nielsen-Untersuchung vom August kam SchülerVZ im Juli 2009 auf 3,55 Mio. Nutzer in Deutschland. Laut IVW Online erreichte die Site im Oktober 2009 173 Mio. Visits und 6,4 Mrd. Page Impressions. Nach eigenen Angaben hat SchülerVZ derzeit in Deutschland über 5,5 Mio. Nutzer.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Finanzielles:</span><br />
Es gilt, was bei allen VZ-Netzwerken gilt: Genaue Zahlen gibt es nicht. Laut Firmenangaben wurden im Mai und Juni 2009 für alle drei VZ-Netze der Break Even erreicht.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Besitzer:</span><br />
Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Das Besondere:</span><br />
Große müssen leider draußen bleiben &#8211; Schüler sollen bei SchülerVZ möglichst unter sich bleiben. Erwachsene sind unerwünscht. Darum kann man sich bei SchülerVZ auch nicht einfach so anmelden, sondern muss von einem anderen Mitglied einen Code zugeschickt bekommen. Hundertprozentige Sicherheit, dass sich keine älteren oder jüngeren Nutzer anmelden, gewährleistet diese Methode freilich nicht.</p>
<p><strong>8. StayFriends (Deutscher Alexa-Rang: 49)</strong><br />
<span style="text-decoration: underline;"><br />
Profil:</span><br />
Das Social Network <a href="http://www.stayfriends.de/" target="_blank">StayFriends</a> dient explizit dem Zweck, alte Schulfreunde wiederzufinden und den Kontakt zu halten. Stayfriends wurde im August 2002 gegründet um Anfang 2004 vom US-Pendant Classmates Online übernommen. Geschäftsführer ist heute noch der Mitbegründer Michel Lindenberg.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Reichweite:</span><br />
Nach eigenen Angaben zählt StayFriends 9,2 Mio. registrierte Nutzer. IVW Online bescheinigt der Site im Oktober 2009 30,6 Mio. Visits und 290 Mio. Page-Impressions.<br />
<span style="text-decoration: underline;"><br />
Finanzielles:</span><br />
Ähnlich wie Xing bietet StayFriends seinen Nutzern eine kostenpflichtige Premium-Mitgliedschaft an, hier Gold-Mitgliedschaft genannt, die 18 Euro pro Jahr kostet. Gold-Mitglieder können u.a. uneingeschränkt Nachrichten senden und empfangen und so genannte „Poesiealben“ anderer Mitglieder betrachten. Finanz-Zahlen für Stayfriends werden nicht bekanntgegeben. Die Site finanziert sich, oder versucht es, durch die kostenpflichtigen Gold-Mitgliedschaften, Werbung (wird von AOL vermarktet). Außerdem kooperiert StayFriends.de mit T-Online.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Besitzer:</span><br />
Classmates Online, USA<br />
<span style="text-decoration: underline;"><br />
Das Besondere:</span><br />
Bei StayFriends.de funktioniert der Zugang über das Bundesland, die Stadt und die Schule. Trotz der im Vergleich zu den großen Netzwerken eher antiquierten Optik und eingeschränkten Funktionen, schafft es StayFriends, immer mehr Nutzer anzuziehen.</p>
<p><strong>9. Jappy (Deutscher Alexa-Rang: 52)</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Profil:</span><br />
<a href="http://www.jappy.de/" target="_blank">Jappy</a> wurde bereits 2001 von Matthias Vogl, Christian Wimmer gegründet. Für Social Networks ist es damit schon fast ein Oldie. Genutzt wird Jappy vorzugsweise von Jugendlichen, das Mindestalter für die Anmeldung liegt bei 14 Jahren, eine echte Kontrolle gibt es aber, wie bei den meisten anderen Social Networks, nicht. Bei Jappy liegt das Haupt-Augenmerk auf Chats und Leute kennenlernen. Einige bezeichnen die Community darum auch als Single-Börse.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Reichweite:</span><br />
Nach eigenen Angaben über 1,25 Mio. Nutzer und über 52 Mio. Visits und über 3,8 Mrd. Page Impressions pro Monat. IVW-gelistet ist das Angebot nicht. Laut <a href="http://www.fischmarkt.de/2009/10/social_network_jappy_hat_15_millionen_ak.html" target="_blank">Google Trends </a>kommt Jappy mittlerweile sogar auf über 1,5 Mio. Nutzer. Das Social Network ist über die eigene Nutzerschaft hinaus kaum bekannt und eher ein Insider-Phänomen. Aber ein großes.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Finanzielles:</span><br />
Zu Umsatz und Gewinnprognosen gibt es keine Zahlen. Jappy versucht, sich ausschließlich über Online-Werbung zu finanzieren.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Besitzer:</span><br />
Jappy GmbH,</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Das Besondere:</span><br />
Wer bei Jappy fleißig chattet und in Gästebücher schreibt, also aktiv ist, kann sich so genannte Jappy Credits verdienen. Mit der virtuellen Währung können Freunden dann kleine virtuelle Geschenke vermacht werden. Wer sich besonders eifrig betätigt, kann, ebenfalls virtuelle, Pokale ergattern und sich in, natürlich virtuellen, Ruhmeshallen verewigen. Die Zielgruppe steht offenbar auf solche Anreize. Gemessen an der Zahl der Nutzer, sind diese überaus klickfreudig und aktiv.</p>
<p><strong>10. Lokalisten (Deutscher Alexa-Rang: 57)</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Profil</span><br />
Die <a href="http://www.lokalisten.de/web/showHome.do;jsessionid=1FCA320BB3B327019804A302286EB8F1.s100n1s1" target="_blank">Lokalisten</a> wurden im Mai 2005 gegründet und sind eher in Großstädten in Süddeutschland verwurzelt. Im Oktober 2006 stieg die TV-Kette ProSiebenSat.1 Media bei den Lokalisten ein und übernahm eine 30-Prozent-Beteiligung. Im Mai 2008 stockte ProSiebenSat.1 die Beteiligung um 60 Prozent auf. Der Kaufpreis hierfür lag angeblich bei 20 bis 30 Mio. Euro.</p>
<p>Neben den üblichen Social-Network-Funktionen zur Kontaktpflege bieten die Lokalisten auch einen Veranstaltungskalender, einen Marktplatz und die Möglichkeit eigene Blogs einzurichten. Vor allem Parties und Sport-Veranstaltungen in Großstädten werden über die Lokalisten gerne verbreitet. Das Ganze ist so eine Großstadt-Variante von wer-kennt-wen.de mit einem starken lokalen Bezug zur jeweiligen Stadt.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Reichweite: </span><br />
Laut eigenen Angaben verzeichneten die Lokalisten im Mai 2009 rund 3 Mio. Mitglieder. Bei IVW Online kommen sie im Oktober auf 43,2 Mio. Visits und 1,6 Mrd. Page Impressions.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Finanzielles:</span><br />
Die Lokalisten starteten als Unternehmen, das von Privatpersonen getragen wurde, Werbung war zunächst laut Geschäftstatuten nicht erlaubt. Stattdessen versuchte man, Geld mit Parties, eigenen Klamotten (T-Shirts, Dirndl)  oder anderen Devotionalien zu verdienen. Seit die Lokalisten zu ProSiebenSat.1 gehören, ist natürlich auch Werbung Teil des Erlösmixes. Seit kurzem treten die Lokalisten auch als Telefon-Anbieter auf und bieten in Kooperation mit O2 einen Mobilfunktarif an.<br />
Genaue Zahlen zu Umsatz, Gewinn oder Prognosen gibt es auch hier nicht.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Besitzer:</span><br />
Die Lokalisten gehören zu 90 Prozent der ProSiebenSat.1 Group</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Das Besondere:</span><br />
Genau wie wkw haben die Lokalisten einen starken regionalen Bezug. Anders als das „Provinz“-Netzwerk wkw verstehen sich die Lokalisten aber eher als Städter. Als Wohnort wird so auch eine „Homebase“ angegeben. Die meisten „Homebases“ befinden sich in Bayern. Im Ausland haben die Lokalisten „Homebases“ u.a. in Österreichund der Schweiz.</p>
<p><strong><em><img class="alignleft size-full wp-image-8456" style="margin: 10px;" title="Stefan Winterbauer" src="http://fachmedien.net/wp-content/uploads/2009/12/2009-11-03_102618.png" alt="Stefan Winterbauer" width="120" height="140" /><br />
Stefan Winterbauer</em> </strong>ist fester Autor beim Online-Medienmagazin MEEDIA. Spezialgebiete: Der digitale Wandel von Printmedien, digitale Geschäftsmodelle, Netzkultur und Social Web.<br />
Als freier Journalist und Autor schreibt Winterbauer unter anderem für die “Welt am Sonntag”, “Süddeutsche Zeitung”, “medium magazin”, “Wirtschaftsjournalist” “acquisa” und seit Anfang November für “fachmedien.net”. Darüber hinaus moderiert und hält er Fachvorträge. Stefan Winterbauer war auch Referent beim diesjährigen <a href="http://www.rheingauer-verlegertag.de" target="_blank">Rheingauer Verlegertag</a> mit dem Thema “Der Wandel in der Marketing orientierten Medienwelt”.</p>
<p><span style="font-size: xx-small;">(Bild – Michael J. Rebelein</span><span style="font-size: xx-small;">)</span></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Do&#8217;s and dont&#8217;s im Zwitscher-Reich</title>
		<link>http://fachmedien.net/2009/11/dos-and-donts-im-zwitscher-reich/</link>
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		<pubDate>Tue, 24 Nov 2009 07:48:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Winterbauer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Standpunkte]]></category>
		<category><![CDATA[Knigge]]></category>
		<category><![CDATA[Social Web]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>
		<category><![CDATA[Verlage]]></category>

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		<description><![CDATA[
Der Twitter-Knigge für Verlage
(24.11.09) An dem Kurznachrichtendienst Twitter kommt man in der Medienwelt derzeit einfach nicht vorbei. Auch sehr viele Medien nutzen Twitter, und zwar auf sehr unterschiedliche Art und Weise. Einige beschränken sich darauf, ihre normalen Web-Artikel nun auch noch über Twitter zu veröffentlichen, andere lassen ihre Mitarbeiter Banales aus der Kantine twittern. Wieder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-8322" style="margin: 10px;" title="© Yong Hian Lim - Fotolia.com" src="http://fachmedien.net/wp-content/uploads/2009/11/2009-11-24_084613.png" alt="© Yong Hian Lim - Fotolia.com" width="200" height="133" align="left" /></p>
<p><strong>Der Twitter-Knigge für Verlage</strong></p>
<p>(24.11.09) An dem Kurznachrichtendienst <a href="http://www.twitter.com" target="_blank">Twitter </a>kommt man in der Medienwelt derzeit einfach nicht vorbei. Auch sehr viele Medien nutzen Twitter, und zwar auf sehr unterschiedliche Art und Weise. Einige beschränken sich darauf, ihre normalen Web-Artikel nun auch noch über Twitter zu veröffentlichen, andere lassen ihre Mitarbeiter Banales aus der Kantine twittern. Wieder andere twittern nur, was die Chefetage hochoffiziell abgesegnet hat. Wir haben eine kleine Liste der häufigsten Fettnäpfchen und besten Tipps für die Einsteiger unter den Verlags- und Firmen-Twitterern zusammengestellt. <span id="more-8306"></span></p>
<p><strong>1. Probieren Sie es einfach mal aus!</strong></p>
<p>Twitter kostet nichts, noch nicht einmal viel Zeit. Wenn Sie in ihrem Unternehmen bisher noch nicht twittern, gibt es keinen Grund, es nicht einfach mal zu probieren. unter <a href="http://www.twitter.com" target="_blank">www.twitter.com</a> ist ruckzuck ein Konto angelegt und los geht‘s. Formale Regeln gibt es nicht, außer dass die Länge von 140 Zeichen pro Nachricht (Tweet) nicht überschritten werden kann. Tipp: Suchen Sie doch zuerst mal über de Suchfunktion, wer von Ihren Kollegen und Kunden schon alles bei Twitter ist.</p>
<p><strong>2. Machen Sie einen Plan!</strong></p>
<p>Es ist völlig Okay, am Anfang einfach mal drauflos zu twittern, wie oben beschrieben. Sobald Sie Twitter aber für Ihren Verlag oder Ihre Firma einsetzen wollen, sollten Sie sich ein paar Gedanken machen. Was will ich mit Twitter erreichen? Will ich Reichweite für meine Website, will ich es als Verkaufskanal nutzen, zur Kundenbindung oder will ich etwas über meine Kunden und Leser erfahren? All dies ist möglich. Was soll auf keinen Fall getwittert werden? Wer in der Firma könnte Twitter federführend betreuen? Schreiben Sie sich Ihre Vorstellungen Punkt für Punkt auf. Das hilft auch ihren Mitarbeitern, wenn Sie ein Gerüst für den Umgang mit Twitter an der Hand haben.</p>
<p><strong>3. Ein Social-Media-Kodex hilft!</strong></p>
<p>Sie können sogar einen Social-Media-Kodex aufstellen. Oder einen Leitfaden oder wie immer Sie das nennen wollen. Es geht dabei immer darum, der Firma und den Mitarbeitern einen verbindlichen Rahmen für die Twitter- oder sonstigen Social-Media-Aktivitäten an die Hand zu geben. In so einem Kodex oder Leitfaden sollte geregelt sein, was man nicht tun darf, z.B. Privates über den Firmen-Account twittern oder banale Themen aus dem Kollegenkreis (so genannte Kantinen-Tweets: Heute wieder nur Kohlrouladen &#8211; würg&#8230;“). In einem Kodex kann auch geregelt sein, wie innerhalb der Firma mit Facebook umgegangen wird. So könnte z.B klar definiert werden: Mail oder Status-Updates via Facebook während der Arbeitszeit sind OK, zeitfressende Spiele wie Farmville oder Mafia Wars sind definitiv nicht OK.</p>
<p><strong>4. Vertrauen Sie Ihren Mitarbeitern!</strong></p>
<p>Sind verbindliche, klare Richtlinien erst einmal formuliert, sollten Sie Ihren Mitarbeitern ein gehöriges Maß an Vertrauen entgegenbringen. Nicht gleich jemanden zurechtweisen, wenn am Anfang bei Twitter etwas falsch läuft. Und bloß nicht den Eindruck erwecken, als wolle man alles kontrollieren. Und, ganz wichtig: sich nichts vor der Veröffentlichung zeigen lassen. Das schafft eine Atmosphäre des Misstrauens und der vorauseilenden Langweiligkeit. Sie wollen ja, dass Ihre Mitarbeiter gut motiviert mit den Kunden und Lesern via Twitter kommunizieren und keine Büro-Duckmäuser heranzüchten.</p>
<p><strong>5. Entdecken Sie die Möglichkeiten!</strong></p>
<p>Einmal angefangen gibt es vieles, womit Sie bei Twitter experimentieren können. Das fängt an bei so genannten Twitter-Desktop-Clients. Das sind kleine Programme, die es ermöglichen, Twitter ohne Aufrufen der Website vom Desktop des Computers aus zu steuern. Je nach Einstellung, können sie sich auch alarmieren lassen, wenn ein neuer Tweet veröffentlicht wird. Auch besteht die Möglichkeit über Dienste wie <a href="http://www.twitpic.com/" target="_blank">Twitpic </a>, <a href="http://yfrog.com/" target="_blank">yfrog </a>oder <a href="http://tweetphoto.com/index.php" target="_blank">TweetPhoto </a> Bilder bei Twitter zu übermitteln. Besonders charmant ist der mobile Einsatz von Twitter. Für Smartphones wie Apples iPhone oder Blackberrys gibt es eigene Twitter-Programme für unterwegs. Aber die mobile Website von Twitter lässt sich auch von fast jedem anderen Handy mit Internet-Funktion aufrufen. Und zur Not lässt sich Twitter auch ganz altmodisch mit einer SMS aktualisieren.</p>
<p><strong>6. Nicht nur lesen, auch mitmachen!</strong></p>
<p>Twitter ist ein Bestandteil des Web2.0, des so genannten Mitmach-Internet. Und genau dies sollte man auch tun: mitmachen. Twitter entfaltet sein Potenzial erst, wenn Sie selbst aktiv teilnehmen und nicht nur lesen, was andere so von sich geben. Am Anfang ist es vielleicht sinnvoll, ein bisschen zurückhaltender mit eigenen Äußerungen zu sein. Aber wenn man sich sicher fühlt, sollte man sich auch als Unternehmen an Unterhaltungen via Twitter beteiligen. Kunden und Leser fühlen sich ernst genommen, wenn auf ihre Anfragen via Twitter schnell und unkompliziert reagiert wird. Dies schafft ein Gefühl der Nähe zum Unternehmen und ist ein tolles Werkzeug für Kunden- und Leserbindung.</p>
<p><strong>7. Folgen Sie vielen!</strong></p>
<p>Nur keine Scheu, es empfiehlt sich, bei der Auswahl der Twitterer, denen man folgt, nicht zu zimperlich zu sein. Erstens bekommen Sie auf diese Weise viele Infos, zweitens wird jeder dem Sie folgen mit einer E-Mail darauf aufmerksam gemacht. Dies hat den angenehmen Nebeneffekt, dass die Leute es mitbekommen, dass Sie selbst jetzt bei Twitter aktiv sind. Die Chancen stehen meistens gut, dass viele Ihnen zurückfolgen. Auf diese Weise können sie beginnen, ihr Publikum bei Twitter zu suchen und aufzubauen.</p>
<p><strong>8. Organisieren Sie Twitter!</strong></p>
<p>Je mehr Personen oder Einrichtungen man folgt, desto unübersichtlicher wird es freilich auch, die ganzen Tweets zu lesen. Bevor Sie im Info-Überfluss untergehen, greifen Sie zu einem Tool, dass den Twitter-Fluss für Sie kanalisiert. Mit einem Programm wie <a href="http://www.tweetdeck.com/beta/" target="_blank">Tweetdeck </a> können Sie ihre Tweets thematisch oder nach Personen sortieren lassen und fein säuberlich gegliedert in Spalten anzeigen lassen. Sehr empfehlenswert. Eventuell könnte es auch sinnvoll sein, mehr als nur einen Twitter-Account einzurichten. So ist es praktisch, über einen Account automatisch des RSS-Feed der eigenen Website laufen zu lassen und einen zweiten Account persönlich zu betreuen.</p>
<p><strong>9. Nutzen Sie die Suchfunktion!</strong></p>
<p>Twitter ist nicht nur ein Kommunikations- und Nachrichten-Werkzeug, sondern auch ein prima Recherche-Hilfsmittel. Einfach mal bei der Twitter-Suche den Namen des eigenen Verlags oder den der lieben Konkurrenz eingeben und staunen, was dazu schon geschrieben wurde. Twitter bietet Echtzeit-Kommunikation. Als Archiv ist es daher nur bedingt zu gebrauchen. Will man aber Stimmungsbilder oder Kommentare zu aktuellen Themen oder neuen Produkten, so ist die Suchfunktion von Twitter unschlagbar. Eine Art Instant-Marktforschung im Internet.</p>
<p><strong>10. Benennen Sie einen Verantwortlichen!</strong></p>
<p>Das muss nicht sofort geschehen und man muss als Mittelständler in Buxtehude auch nicht gleich die Stelle eine Social Media Officers schaffen. Aber genau wie ein Leitfaden oder ein Kodex enorm hilfreich sind, ist es auch von Nutzen, wenn sich jemand im Unternehmen verantwortlich fühlt. Nach einer Aufwärmphase kristallisiert sich wahrscheinlich heraus, welche Mitarbeiter sich besonders für Twitter interessieren und wer somit in Frage kommt, sich künftig darum zu kümmern. Man sollte niemanden zwingen, der nichts damit anfangen kann. Die Twitter-Verantwortung wäre beispielsweise auch etwas, was ein Azubi prima übernehmen kann. Der Twitter-Verantwortliche sollte ein Auge auf den Firmen-Account haben, einfache Anfragen von Kunden, Leser und Followern schnell beantworten oder Fragen an Kollegen weiterreichen. Auch sollte der Twitter-Verantwortliche organisieren, dass immer mal wieder Infos da sind, die via Twitter veröffentlicht werden können.</p>
<p>Nun gibt es noch den Link zu einer E-Mail-Korrespondenz, die sehr eindrücklich klar macht, wie es auf gar keinen Fall laufen sollte. Egal ob erfunden oder authentisch. Der E-Mail-Dialog ist symptomatisch für Entscheidungswege in so manchem größeren Unternehmen: Trendopfer &#8211; „Wenn Unternehmen twittern“ (<a href="http://www.trendopfer.de/wahrheit/tag/corporate-twitter/" target="_blank">http://www.trendopfer.de/wahrheit/tag/corporate-twitter/</a>)</p>
<p>Das Verzeichnis der twitternden Verlage auf fachmedien.net zeigt, dass schon 525 Verlagshäuser dabei sind. Schauen Sie doch mal, wer von Ihren Verlagskollegen schon in unserem Twitter-Verzeichnis gelistet ist unter <a href="../medien/twitternde-verlage/" target="_blank">http://fachmedien.net/medien/twitternde-verlage/</a></p>
<p>Und twittern Sie doch einfach mit uns unter <a href="http://twitter.com/fachmedien" target="_blank">www.twitter.com/fachmedien</a></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Weitere Links:</span></p>
<p>Der Twitter-Guide für Corporate-Twitterers auf englisch (<a href="http://business.twitter.com/twitter101" target="_blank">http://business.twitter.com/twitter101</a>)</p>
<p>Karierrebibel.de: Corporate-Twitter-Studie &#8211; so twittern deutsche Unternehmen (<a href="http://karrierebibel.de/corporate-twitter-studie-so-twittern-deutsche-unternehmen/" target="_blank">http://karrierebibel.de/corporate-twitter-studie-so-twittern-deutsche-unternehmen/</a>)</p>
<p><em><strong><img class="alignleft size-full wp-image-8329" style="margin: 10px;" title="Stefan Winterbauer" src="http://fachmedien.net/wp-content/uploads/2009/11/2009-11-03_1026182.png" alt="Stefan Winterbauer" width="120" height="140" />Stefan Winterbauer</strong></em> ist fester Autor beim Online-Medienmagazin MEEDIA. Spezialgebiete: Der digitale Wandel von Printmedien, digitale Geschäftsmodelle, Netzkultur und Social Web.<br />
Als freier Journalist und Autor schreibt Winterbauer unter anderem für die “Welt am Sonntag”, “Süddeutsche Zeitung”, “medium magazin”, “Wirtschaftsjournalist” “acquisa” und seit Anfang November für “fachmedien.net”. Darüber hinaus moderiert und hält er Fachvorträge. Stefan Winterbauer war auch Referent beim diesjährigen <a href="http://www.rheingauer-verlegertag.de" target="_blank">Rheingauer Verlegertag</a> mit dem Thema “Der Wandel in der Marketing orientierten Medienwelt”.</p>
<p><span style="font-size: xx-small;">(Bild – © Yong Hian Lim</span> &#8211; <span style="font-size: xx-small;">Fotolia.com)</span></p>
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