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	<title>Kommentare zu: Apples iPad &#8211; Hype und Hoffnung</title>
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	<description>Informationsportal für die Fachmedienbranche</description>
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		<title>Von: Aljoscha Walser</title>
		<link>http://fachmedien.net/2010/02/apples-ipad-hype-und-hoffnung/comment-page-1/#comment-442</link>
		<dc:creator>Aljoscha Walser</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Feb 2010 15:01:42 +0000</pubDate>
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		<description>Für mich ist die Tatsache das das Gerät über keine USB-Schnittstelle verfügt, über die eine Datensicherung und ein Datenaustausch z.B. bei Dienstreisen erfolgen kann ein starkes Indiz dafür, dass das System ganz gezielt auf die NICHT-professionelle Nutzung zugeschnitten ist . Bei einer Ökonomischen Bewertung muss ich nämlich meine ganze Peripherie ebenso abschreiben, wie ich meine bisherigen Geräte nicht ersetzen kann. Das iPad stiftet für den Anwender &quot;nur&quot; Spasswert und keinen ökonomischen/beruflichen Mehrwert.; davon aber jede Menge, weshalb ich davon überzeugt bin, dass Kindle ist schon Geschichte ist.

Völlig anders ist das aus Sicht von Medienhäusern zu sehen, für die der iPad einem Gottesgeschenk gleich kommt und welche mir die eigentliche Zielgruppe des iPads  zu sein scheinen. Viele Verlage müssen, ob sie wollen oder nicht, ihre Kosten den möglichen Erlösen anpassen, da ihre früheren Erlösmodelle auf das Internet nicht zu übertragen sind. Mit Blick auf die gewaltigen Druck- und Distributionskosten im Zeitungs- und Zeitschriftenbereich sehen sich nicht wenige Unternehmen auf einen Poller am Ende der Gleise zurasen. Das iPad verheißt nun Chancen auf der Kosten- und der Erlösseite:

1. es scheint möglich die Druckauflage zu senken und die Reichweite beizubehalten. 
2. Die Distributionskosten (Logistik, Lager, Auslieferung etc.) könnten implodieren- &gt; der Bahnhofsbuchhandel wir es sicher als erster merken.
3. Die Medienangebote können multimediale Inhalte transportieren, so dass z.B. jede iPad-optimierte Zeitschrift zu einen eigenen Zielgruppen-(TV)-Kanal und jede Lokalzeitung zu einem lokalen multimedialen Angebot werden könnte.
4. Der App-Store hat ein funktionierendes Abrechnungssystem und eine wahnsinnige Reichweite.

Ob sich alle dieser Hoffnungen auf der Zeitachse realisieren lassen  - ich habe meine Zweifel. Aber aus Sicht vieler Medienhäuser scheint  Licht am Ende des Horizonts. (Ist es da ein Wunder, dass die Verlage das Tagesschau-App verhindern wollen?)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Für mich ist die Tatsache das das Gerät über keine USB-Schnittstelle verfügt, über die eine Datensicherung und ein Datenaustausch z.B. bei Dienstreisen erfolgen kann ein starkes Indiz dafür, dass das System ganz gezielt auf die NICHT-professionelle Nutzung zugeschnitten ist . Bei einer Ökonomischen Bewertung muss ich nämlich meine ganze Peripherie ebenso abschreiben, wie ich meine bisherigen Geräte nicht ersetzen kann. Das iPad stiftet für den Anwender &#8220;nur&#8221; Spasswert und keinen ökonomischen/beruflichen Mehrwert.; davon aber jede Menge, weshalb ich davon überzeugt bin, dass Kindle ist schon Geschichte ist.</p>
<p>Völlig anders ist das aus Sicht von Medienhäusern zu sehen, für die der iPad einem Gottesgeschenk gleich kommt und welche mir die eigentliche Zielgruppe des iPads  zu sein scheinen. Viele Verlage müssen, ob sie wollen oder nicht, ihre Kosten den möglichen Erlösen anpassen, da ihre früheren Erlösmodelle auf das Internet nicht zu übertragen sind. Mit Blick auf die gewaltigen Druck- und Distributionskosten im Zeitungs- und Zeitschriftenbereich sehen sich nicht wenige Unternehmen auf einen Poller am Ende der Gleise zurasen. Das iPad verheißt nun Chancen auf der Kosten- und der Erlösseite:</p>
<p>1. es scheint möglich die Druckauflage zu senken und die Reichweite beizubehalten.<br />
2. Die Distributionskosten (Logistik, Lager, Auslieferung etc.) könnten implodieren- &gt; der Bahnhofsbuchhandel wir es sicher als erster merken.<br />
3. Die Medienangebote können multimediale Inhalte transportieren, so dass z.B. jede iPad-optimierte Zeitschrift zu einen eigenen Zielgruppen-(TV)-Kanal und jede Lokalzeitung zu einem lokalen multimedialen Angebot werden könnte.<br />
4. Der App-Store hat ein funktionierendes Abrechnungssystem und eine wahnsinnige Reichweite.</p>
<p>Ob sich alle dieser Hoffnungen auf der Zeitachse realisieren lassen  &#8211; ich habe meine Zweifel. Aber aus Sicht vieler Medienhäuser scheint  Licht am Ende des Horizonts. (Ist es da ein Wunder, dass die Verlage das Tagesschau-App verhindern wollen?)</p>
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		<title>Von: Stephan Orgel</title>
		<link>http://fachmedien.net/2010/02/apples-ipad-hype-und-hoffnung/comment-page-1/#comment-441</link>
		<dc:creator>Stephan Orgel</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Feb 2010 13:19:07 +0000</pubDate>
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		<description>Gerade das iPad vermeidet ja die bei den Readern bemängelten Tendenzen zu geschlossenen Systemen. Wenn es dann noch deutlich fixer sein sollte, als die immer noch grausam lahmen e-ink-Krücken und sich nebenbei zum Schreiben eignet (was noch zu beweisen ist), wird es als Netbook / eReader - Kombi auf jeden Fall eine ernstzunehmende Alternative. 
Und wenn das der Fall ist, zieht die Konkurrenz (hoffentlich) nach - was Apple wiederum selbst zur Deregulierung zwingt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Gerade das iPad vermeidet ja die bei den Readern bemängelten Tendenzen zu geschlossenen Systemen. Wenn es dann noch deutlich fixer sein sollte, als die immer noch grausam lahmen e-ink-Krücken und sich nebenbei zum Schreiben eignet (was noch zu beweisen ist), wird es als Netbook / eReader &#8211; Kombi auf jeden Fall eine ernstzunehmende Alternative.<br />
Und wenn das der Fall ist, zieht die Konkurrenz (hoffentlich) nach &#8211; was Apple wiederum selbst zur Deregulierung zwingt.</p>
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		<title>Von: Stefan Winterbauer</title>
		<link>http://fachmedien.net/2010/02/apples-ipad-hype-und-hoffnung/comment-page-1/#comment-440</link>
		<dc:creator>Stefan Winterbauer</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Feb 2010 12:06:38 +0000</pubDate>
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		<description>@Joachim Losehand Ein vollwertiger Laptop Ersatz kann ein gerät wie das iPad sicher nicht sein. Aber die Arbeitsanwendungen, die bei der Apple-Präsentation gezeigt wurden, zeigen, dass es auch nicht bloß als Spaß-Gerät gedacht ist. Es ist mehr ein Spaß-Gerät, mit dem man &quot;auch mal&quot; arbeiten kann. Wobei wir alle sicher erst noch warten müssen, bis wir ein iPad in die Finger bekommen, um das endgültig beurteilen zu können.

Beim iPhone war es jedenfalls doch überraschend, wieviel Kreativität in allen Bereichen der App-Store freigesetzt hat. Die strenge Regulierung durch Apple hat da sowohl Vor- und Nachteile. Welches überwiegt, kann jeder Konsument für sich entscheiden. Alternativen gibt es ja genug und wird es sicher bald auch auf dem Tablet-Markt geben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Joachim Losehand Ein vollwertiger Laptop Ersatz kann ein gerät wie das iPad sicher nicht sein. Aber die Arbeitsanwendungen, die bei der Apple-Präsentation gezeigt wurden, zeigen, dass es auch nicht bloß als Spaß-Gerät gedacht ist. Es ist mehr ein Spaß-Gerät, mit dem man &#8220;auch mal&#8221; arbeiten kann. Wobei wir alle sicher erst noch warten müssen, bis wir ein iPad in die Finger bekommen, um das endgültig beurteilen zu können.</p>
<p>Beim iPhone war es jedenfalls doch überraschend, wieviel Kreativität in allen Bereichen der App-Store freigesetzt hat. Die strenge Regulierung durch Apple hat da sowohl Vor- und Nachteile. Welches überwiegt, kann jeder Konsument für sich entscheiden. Alternativen gibt es ja genug und wird es sicher bald auch auf dem Tablet-Markt geben.</p>
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		<title>Von: Joachim Losehand</title>
		<link>http://fachmedien.net/2010/02/apples-ipad-hype-und-hoffnung/comment-page-1/#comment-439</link>
		<dc:creator>Joachim Losehand</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Feb 2010 11:27:51 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://fachmedien.net/?p=9490#comment-439</guid>
		<description>Aufgrund der engen Verbindung von Gerät und &quot;content&quot; beim iPad und seiner systemischen Geschlossenheit halte ich den Vergleich mit einem Laptop für wenig aussagekräftig und hilfreich.

Das iPad tritt nicht als Arbeitsgerät an, sondern zur Unterhaltung und zur Kommunikation, ist also in gewisser Weise ein überdimensioniertes multifunktionales Spaßgerät mit eingebautem Kultstatus. Wer seine (Reise-)Zeit mit Filmegucken, Unterhaltungsliteratur und Musikhören stylish und kultig verbringen will, ist damit sicherlich gut bedient.

Daß die Welt von iPhone und iPad nicht barrierefrei ist, unterstreicht die Ausrichtung auf den passiven Konsum, nicht auf das aktive Arbeiten. Ich kann nicht erkennen, daß das iPad in der jetzigen Gestalt eine Alternative zum Laptop ist, wie auch nicht zum mp3-Player oder zum Mobiltelefon. Zwar vereint es einige ihrer Funktionen, ist aber aufgrund der eigenen Größe nicht voller Ersatz für die kleinen und handlichen Geräte.

Die derzeitigen Versuche (auch bei reinen e-Book-/-content-Readern) zeigen Tendenzen zu geschlossenen Systemen, die meiner Meinung nach die Akzeptanz und den Weg ins Alltägliche hemmen. Wie hätte sich der Personalcomputer entwickelt, wenn allein vom Hersteller autorisierte Software sowie speziell dafür erstellte Inhalte damit verarbeitet werden hätten können?

Derzeit gehört für mich das iPad noch ins Regal zu Xbox, Wii und PlayStation.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Aufgrund der engen Verbindung von Gerät und &#8220;content&#8221; beim iPad und seiner systemischen Geschlossenheit halte ich den Vergleich mit einem Laptop für wenig aussagekräftig und hilfreich.</p>
<p>Das iPad tritt nicht als Arbeitsgerät an, sondern zur Unterhaltung und zur Kommunikation, ist also in gewisser Weise ein überdimensioniertes multifunktionales Spaßgerät mit eingebautem Kultstatus. Wer seine (Reise-)Zeit mit Filmegucken, Unterhaltungsliteratur und Musikhören stylish und kultig verbringen will, ist damit sicherlich gut bedient.</p>
<p>Daß die Welt von iPhone und iPad nicht barrierefrei ist, unterstreicht die Ausrichtung auf den passiven Konsum, nicht auf das aktive Arbeiten. Ich kann nicht erkennen, daß das iPad in der jetzigen Gestalt eine Alternative zum Laptop ist, wie auch nicht zum mp3-Player oder zum Mobiltelefon. Zwar vereint es einige ihrer Funktionen, ist aber aufgrund der eigenen Größe nicht voller Ersatz für die kleinen und handlichen Geräte.</p>
<p>Die derzeitigen Versuche (auch bei reinen e-Book-/-content-Readern) zeigen Tendenzen zu geschlossenen Systemen, die meiner Meinung nach die Akzeptanz und den Weg ins Alltägliche hemmen. Wie hätte sich der Personalcomputer entwickelt, wenn allein vom Hersteller autorisierte Software sowie speziell dafür erstellte Inhalte damit verarbeitet werden hätten können?</p>
<p>Derzeit gehört für mich das iPad noch ins Regal zu Xbox, Wii und PlayStation.</p>
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