TNS Emnid untersucht Nutzung von B-to-B-Webseiten
TNS Emnid bietet mit einem neuen Webanalyseinstrument die Erhebung von Nutzungsdaten von Websites an. Mit “WebStA” sollen besonders diejenigen Anbieter angesprochen werden, deren Online-Auftritte nicht in der AGOF enthalten sind. Durch die Kooperation mit dem AGOF-Dienstleister Interrogare, der das Stichprobentool e.boss liefert, sollen die Standards in der Untersuchung jedoch erhalten bleiben.
“Mit WebStA möchten wir vor allem die Medienunternehmen mit ihren “klassischen” Angeboten und Online-Angeboten ansprechen”, so Michael Voß, Senior Consultant bei der TNS Emnid Medienforschung. “Es ist jedoch universell für alle Branchen und im Prinzip für alle Website-Betreiber einsetzbar und bedeutet einen deutlichen Vorteil in der eigenen Vermarktung”.
WebStA (Webseiten-Struktur-Analyse) ist eine Gemeinschaftsentwicklung der TNS Emnid Medienforschung mit Interrogare und orientiert sich in ihrem Ansatz an allgemein anerkannten Media-Konventionen. Zu diesen gehören eine Mindeststichprobengröße von 250 Interviews und die Ermittlung relevanter Zielgruppendaten gemäß dem ZAW-Rahmenschema und den AMF-Vorgaben. Dazu gehören beispielsweise Branchenzugehörigkeit, Entscheiderstatus und berufliche Position. Darüber hinaus ermittelt eine WebStA -Analyse Quantität und Qualität der Nutzung einer Website.
In Zusammenarbeit mit Springer Automotive Media wurde jetzt eine Analyse mit diesem Forschungstool für autohaus.de durchgeführt. Demnach ist nahezu die Hälfte der Nutzer von autohaus.de auch Abonnent des Printtitels. Das bedeutet: Der hohe Anteil derjenigen, die sowohl die Fachzeitschrift als auch das Online-Portal nutzen, widerlegt das häufige angeführte Argument einer Kannibalisierung – das Onlineangebot ersetzt nach den vorliegenden Ergebnissen nicht die Fachzeitschrift, besitzt aber großes Potential, den Wirkungskreis des Gesamtangebots auszuweiten.
Quelle: Pressemitteilung per Mail
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