Google AdSense bekommt Ärger
(10.02.2009 -vum) Google könnte in Deutschland zukünftig Probleme mit seiner Anzeigenform “AdSense” bekommen: Der Modehändler C&A hat ein Nachrichtenportal abgemahnt, das direkt neben einem Artikel über C&A Google-Anzeigen von dessen Konkurrenz geschaltet hatte. In dem Abmahnschreiben wird die Werbung als “unlauter und unzulässig” sowie als “Verstoß gegen das Verbot redaktioneller Werbung” bezeichnet.
Das Nachrichtenportal verzichtet auf eine Unterlassungserklärung und lässt es nun auf einen Rechtsstreit ankommen. Sollten sich die Gerichte der Meinung von C&A anschließen, müsste Google im schlimmsten Fall in Deutschland ganz auf AdSense verzichten.
Weiter auf: www.welt.de
Das könnte Sie auch interessieren:
- Burda-Vorstandsvorsitzender Kallen: „Google muss für mehr Transparenz sorgen“ (27.01.10)
- Lufthansa, Google und Otto twittern am interessantesten (9.12.09)
- Google geht auf Zeitungsverleger zu (3.12.09)
- Google beteiligt Verlage an Nachrichtendienst “Fast Flip” (16.09.09)
- Google digitalisiert Bücher der Bertelsmann-Tochter Random House (27.10.08)

Der Textilhändler C&A hat seine Abmahnung gegen das Nachrichtenportal “die-Topnews.de” zurückgezogen. Der Modekonzern verwies gegenüber “Welt Online” darauf, dass man die Google-AdSense-Werbung nicht infrage stelle. Um Missverständnisse zu vermeiden, ziehe man daher die Anzeige zurück.